Mit dem Bestellstart des Facelifts positioniert Hyundai den Hyundai Ioniq 6 neu im Segment der elektrischen Mittelklasse-Limousinen. Für Flottenbetreiber und Dienstwagenfahrer stehen dabei weniger Designfragen im Vordergrund als vielmehr Reichweite, Effizienz und eine klarere Struktur im Angebotsportfolio. Genau an diesen Punkten setzt die Modellpflege an.
Feinschliff bei Design und Aerodynamik
Äußerlich bleibt der Ioniq 6 seiner stromlinienförmigen Grundidee treu. Die überarbeiteten Front- und Heckpartien, schmalere Leuchteinheiten sowie neue Farb- und Felgenoptionen schärfen den Auftritt, ohne das bekannte aerodynamische Konzept zu verlassen. Mit einem cW-Wert von 0,21 zählt das Facelift weiterhin zu den effizientesten Modellen seiner Klasse – ein Aspekt, der insbesondere im Flotteneinsatz relevant bleibt.
Auch im Innenraum wurde nachjustiert. Neue Materialien, angepasste Bedienoberflächen und ein erweitertes Ambientelicht sollen den Qualitätsanspruch unterstreichen.

Zwei großformatige Displays bündeln Fahrerinformationen und Infotainment zentral im Blickfeld.
Größere Batterien, spürbar mehr Reichweite
Der zentrale technische Schritt betrifft die Batteriegrößen. Statt 53 und 77,4 kWh stehen nun 63 kWh und 84 kWh zur Verfügung. Damit steigt die maximale WLTP-Reichweite auf bis zu 680 Kilometer. Für Fuhrparks bedeutet das größere Spielräume bei Langstreckenprofilen und eine höhere Alltagstauglichkeit ohne Zwischenladen.
Fünf Ausstattungslinien – klarer zugeschnitten
Hyundai strukturiert das Angebot neu und bietet den Ioniq 6 nun in fünf Ausstattungslinien an. Bereits die Basisversion startet bei 38.277 Euro (alle Preise netto) und umfasst unter anderem LED-Scheinwerfer, Rückfahrkamera, Batterie-Vorkonditionierung und beheizbares Lenkrad. Die Wärmepumpe ist optional erhältlich – ein relevantes Detail für den ganzjährigen Flottenbetrieb.
Mit der Linie Centriq erweitert Hyundai das Angebot um Matrix-LED-Scheinwerfer, hochwertigere Sitzbezüge und ausfahrbare Türgriffe. Optional lassen sich Technikpakete wie Head-up-Display und 360-Grad-Kamera ergänzen. Die Preise beginnen hier bei 43.739 Euro.

Klimabedienung und Fahrzeugfunktionen sind klar gegliedert und weiterhin über physische Tasten erreichbar.
Die komfortorientierte Uniq-Version richtet sich stärker an Vielfahrer. Serienmäßig sind unter anderem BOSE-Soundsystem, Parkassistent mit Fernbedienung, Sitzbelüftung und Head-up-Display an Bord. Die Preise starten bei 50.840 Euro, wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb.
Sportliche Akzente mit N Line und N Line X
Neu im Programm sind die Varianten N Line und N Line X. Sie setzen optisch und technisch sportlichere Akzente, bleiben aber voll dienstwagentauglich. Die N Line startet bei 48.991 Euro, die nahezu voll ausgestattete N Line X bei 52.100 Euro. Für Flotten relevant: Auch hier stehen Heck- und Allradantrieb zur Wahl, die Serienausstattung ist weitgehend vollständig.

Der Ioniq 6 Facelift ist auf einen effizienten Einsatz im urbanen und überregionalen Verkehr ausgelegt.
Einordnung für Flotten
Mit dem Facelift rückt der Ioniq 6 näher an die Anforderungen moderner Dienstwagenflotten. Größere Reichweiten, klar definierte Ausstattungslinien und ein breites Preisspektrum erleichtern die Einbindung in Car Policies. Gleichzeitig bleibt das Modell effizient und emissionsfrei – ein Argument im Kontext von Nachhaltigkeitszielen und Total Cost of Ownership.
Verbrauchsangaben:Energieverbrauch kombiniert: 15,9–13,4 kWh/100 km, CO₂-Emissionen: 0 g/km, CO₂-Klasse: A.






