Kia bringt die zweite Generation des Seltos nach Europa. Der in Korea gebaute Kompakt-SUV ordnet sich zwischen Xceed und Sportage ein und tritt gegen Modelle wie VW T-Roc, Nissan Qashqai und Skoda Karoq an. Die Preise für das konventionell angetriebene Modell starten bei 34.200 Euro (28.739 Euro netto).
Panoramadisplay trifft auf echte Schalter
Optisch orientiert sich der 4,43 Meter lange Seltos an den elektrischen Modellen der Marke. Zu den Merkmalen zählen schmale Leuchten, kantige Karosserieflächen und ein durchgehendes Leuchtenband am Heck. Im Innenraum kommt ein 31,2 Zentimeter breites, dreigeteiltes Panoramadisplay zum Einsatz. Es vereint digitale Instrumente, Klimabedienung und Infotainment. Häufig genutzte Funktionen wie Lautstärke und Klimatisierung lassen sich weiterhin über separate Schalter bedienen.
536 Liter Kofferraum und viel Platz im Fond
Fahrer und Beifahrer sitzen vergleichsweise hoch. Optional sind die aus den EV-Modellen bekannten Relaxation-Sitze erhältlich. Im Fond bietet der Seltos viel Kopf- und Beinfreiheit sowie eine neigungsverstellbare Rückenlehne. Der Gepäckraum fasst 536 Liter, bei umgeklappter Rückbank stehen bis zu 1.511 Liter zur Verfügung.

Bei der Ergonomie gehört Kia mittlerweile zu den Besten der Branche.
Bereits die Basisversion Vision verfügt unter anderem über LED-Licht, elektrisch einstellbare Sitze, Sitz- und Lenkradheizung, Rückfahrkamera, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Sprachassistent und zahlreiche Fahrerassistenzsysteme. In höheren Ausstattungslinien sind unter anderem Head-up-Display, Harman/Kardon-Audiosystem, Sitzbelüftung, Panorama-Glasdach und digitaler Fahrzeugschlüssel erhältlich.
Marktstart erstmal mit dem 180 PS-Benziner
Zum Marktstart wird der Seltos ausschließlich von einem 1,6-Liter-Turbobenziner mit 132 kW/180 PS angetrieben. Die Kraftübertragung übernimmt ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, wahlweise in Verbindung mit Front- oder Allradantrieb. Ende des Jahres sollen zwei Hybridvarianten folgen. Geplant sind eine Version mit 110 kW/154 PS sowie ein 131 kW/178 PS starkes Allradmodell. Über eine Vehicle-to-Load-Funktion können die Hybridmodelle externe elektrische Geräte mit Energie versorgen.








