Volkswagen räumt die Zahlen ab und holt die alten Namen zurück. Nach ID. Polo und ID. Cross folgt Anfang 2027 der ID. Tiguan. Er ersetzt ID.4 und ID.5 und steht künftig neben dem klassischen Tiguan, den es weiter als Benziner, Diesel und Plug-in-Hybrid gibt. Weltpremiere ist laut VW Anfang Oktober.
8,3 Millionen Tiguan als Argument
Der bekannte Name soll Kunden Orientierung geben. „Mehr als 8,3 Millionen produzierte Tiguan belegen die Stärke und das Vertrauen, die mit diesem Modellnamen verbunden sind“, sagt Markenchef Thomas Schäfer.
950.000 Mal ausgeliefert, trotzdem abgelöst
Das Argument hat einen Haken: Auch ID.4 und ID.5 sind eingeführt. Mehr als 950.000 Exemplare hat VW seit 2021 ausgeliefert, sie zählen zu den erfolgreichsten Elektrobaureihen des Konzerns. Gegen den Tiguan haben sie trotzdem keine Chance. Er ist das meistverkaufte Modell des Konzerns, mit dem Schwestermodell Tayron kam er im vergangenen Jahr auf mehr als eine Million Auslieferungen.
Zur Technik schweigt VW bislang. Ob eine neue Plattform kommt oder ein überarbeiteter ID.4, lässt die Mitteilung offen. Auch Preise, Reichweite und Ladeleistung nennt der Hersteller noch nicht.

Neben dem ID. Tiguan bleibt der klassische Tiguan mit Benzin-, Diesel- und Plug-in-Hybridantrieb im Programm. Wer künftig Tiguan sagt, muss also dazusagen, welchen er meint. Preise und Reichweite nennt VW erst zur Premiere.
Ein Name für Stromer und Verbrenner
Wer künftig „Tiguan“ sagt, muss dazusagen, welchen er meint. Ob das mehr Orientierung schafft oder mehr Erklärungsbedarf, wird sich im Verkaufsraum zeigen. Gebaut wird der ID. Tiguan laut dem Fachmagazin electrive künftig in Niedersachsen, die ID.4-Fertigung in Zwickau läuft aus.







