Ayvens: Top-Transporter 2025 im Flottenranking

Top 10: Ayvens wertet Van-Bestellungen aus
Welcher Transporter liegt im Leasing vorn?

Welche Transporter bestellten gewerbliche Leasingkunden 2025 besonders häufig? Das Ayvens-Ranking zeigt die Top Ten in der Fotoshow mit Rang und Prozentzahl – wer neu vorn liegt und warum E-Modelle noch nicht dazugehören.

Opel Vivaro 2024
Foto: Opel

Für Fuhrparks mit Transportern zählt weniger die Modellneuheit als die Frage, welche Fahrzeuge tatsächlich bestellt werden – zumindest aus Sicht der Flottenkundschaft von Ayvens Deutschland. Die neue Auswertung der Bestelldaten für das Jahr 2025 wirft einen Blick auf den gewerblichen Leasingmarkt. Und da gab es eine überraschende Wende: Der Opel Vivaro liegt in Deutschland erstmals vor dem Ford Transit Custom, der das Ranking zuvor über Jahre angeführt hatte.

Ausgewertet wurden gewerblich geleaste Transporter, die 2025 über Ayvens bestellt wurden. Der Leasinganbieter, hervorgegangen aus ALD Automotive und LeasePlan, weist für den Opel Vivaro einen Anteil von 21 Prozent aus. Dahinter folgen der Ford Transit Custom mit 13,3 Prozent und der Mercedes Vito mit 13,0 Prozent.

Opel Vivaro setzt sich ab

Auf den weiteren Plätzen stehen der Ford Transit mit 7,8 Prozent, der Opel Combo mit 5,5 Prozent und der Volkswagen Caddy mit 4,0 Prozent. Der Volkswagen Transporter kommt auf 3,8 Prozent, vor dem Ford Transit Connect mit 3,4 Prozent, dem Mercedes Sprinter mit 2,8 Prozent und dem Citroen Berlingo mit 2,2 Prozent.

Das Ranking zeigt vor allem die starke Position klassischer Transporter im gewerblichen Leasing. Opel, Ford, Mercedes und Volkswagen sind mehrfach vertreten. Citroen schafft es mit dem Berlingo auf Platz zehn, bleibt aber deutlich hinter den führenden Modellen.

E-Transporter bleiben außerhalb der Top 10

Bei den elektrischen Transportern liegt der Volkswagen ID. Buzz mit 1,3 Prozent vorn. Dahinter folgen der elektrische Volkswagen Transporter mit 0,8 Prozent sowie Opel Combo und Opel Vivaro mit jeweils 0,5 Prozent. Der elektrische Ford Transit Custom erreicht 0,4 Prozent.

Für die Gesamtwertung reicht das weiterhin nicht. Laut Ayvens würden die E-Transporter über alle Antriebsarten hinweg erst ab Platz elf rangieren. Damit bleiben elektrische Modelle im gewerblichen Transporter-Leasing sichtbar, aber noch nicht prägend.

Nutzlast und Reichweite unter Last entscheiden

Ayvens sieht die Zurückhaltung der Fuhrparkleiter vor allem in den Einsatzprofilen begründet. Transporter müssen häufig mit Nutzlast, Werkzeugen, Kühlaggregaten oder anderen Verbrauchern kalkuliert werden. Das macht die Elektrifizierung im Nutzfahrzeugsegment komplexer als im Pkw-Bereich.

„Bei Transportern entscheidet die Praxis. Nutzlast, Reichweite unter Last, zusätzliche Verbraucher wie Werkzeuge oder Kühlaggregate sind entscheidende Faktoren bei unseren Kunden. Ihre Betriebsabläufe müssen ohne Unterbrechung laufen“, sagt Christopher Schmidt, Commercial Director bei Ayvens.

Beratung soll E-Umstieg absichern

Gleichzeitig verweist Ayvens darauf, dass Hersteller die Batteriekapazitäten erhöhen. Inzwischen gebe es E-Transporter mit Reichweiten bis zu 400 Kilometern und Ladegeschwindigkeiten bis 80 Prozent in 20 Minuten. Welche Modelle damit für einzelne Flotten geeignet sind, hängt jedoch weiter stark vom Einsatzzweck ab.