Neue Typklassen in der Kfz-Haftpflicht Viele zahlen mehr

Skoda Kamiq 2020 Foto: Skoda

Die Kfz-Versicherer haben ihre Unfallstatistiken ausgewertet. Für rund 8 Millionen Autofahrer ist das eine schlechte Nachricht.

Für rund 8,1 Millionen Autofahrer könnte die Kfz-Versicherung im kommenden Jahr teurer werden. Ihre Fahrzeuge finden sich bei der Haftpflicht künftig in höheren Typklassen, wie der Branchenverband GDV mitteilt. Rund 4,8 Millionen Autofahrer profitieren dagegen von einer günstigeren Einstufung, für 29,3 Millionen ändert sich nichts. Große Sprünge innerhalb der Typklassen-Hierarchie sind jedoch die Ausnahme. Der Skoda Kamiq 1.5 TSI beispielsweise verbessert sich um drei Klassen, der Audi Q7 3.0 TDI verschlechtern sich um zwei Stufen.

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Insgesamt gibt es in der Kfz-Haftpflicht 16 Typklassen (10 bis 26). Grundlage für die Statistik sind die von den Fahrern eines bestimmten Pkw-Modells bei Unfällen an Dritten verursachten Kosten. Neben der Typklasse spielen allerdings auch viele weitere Faktoren, etwa Änderungen des Schadensfreiheitsrabatts, bei der Berechnung der individuellen Prämienhöhe eine Rolle. So bedeutet eine schlechtere Typklasseneinteilung nicht zwingend, dass die Kfz-Versicherung für ein bestimmtes Fahrzeug im kommenden Jahr teurer wird.

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