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Von klein bis groß: Wie viel Auto gibt es für unter 17.000 Euro?

Wie viel Auto bekomme ich heute für unter 17.000 Euro? Das ist immer noch viel Geld, nicht aber beim Kauf eines Neuwagens. Trotzdem, wir haben uns umgeschaut und in einigen Fahrzeugklassen durchaus bedenkenswerte Angebot gefunden.

Neuwagen für unter 17.000 Euro gibt es natürlich jede Menge. Vor allem in der Kleinwagen- und Kompaktklasse ist zu diesem Preis das Angebot an Fahrzeugen groß. Allerdings sind die Fahrzeuge dann eng oder die Motoren höchstens mittelstark. Wer ein wenig mehr Platz oder mehr Leistung möchte, eine finanzielle Grenze von rund 17.000 Euro aber nicht oder nur ein wenig überschreiten darf, muss sich genauer umschauen. Wir haben sieben attraktive Angebote ausgewählt.

Der Luftige: Citroen DS3 Cabrio

Das Citroen DS3 Cabrio macht dem offenen BMW Mini und dem Fiat 500 Cabrio Konkurrenz. Die Preise starten bei rund 14.900 Euro für die Einstiegsversion mit dem 60 kW/82 PS starken 1,2-Liter-Dreizylinderbenziner, mit ein paar notwendigen Extras landet man aber schnell bei der magischen 17.000 Euro-Marke.

In Sachen Dachkonzept gehen die Franzosen einen speziellen Weg. Statt dem DS 3 ein komplett wegklappbares Verdeck zu spendieren, erhält er ein Rolldach. Wenn es zurückgeschoben wird, bleiben Heckscheibe, Seitenfenster und Dachholme stehen. Vorteile dieser Bauart sind ein recht großer Kofferraum (245 Liter), geringes Mehrgewicht und der Erhalt des fünften Sitzplatzes. So macht der Franzose nicht nur im Sommer Spaß, sondern bleibt vor allem praktisch, auch im Winter.

Klein und edel: Audi A1 1.4 TFSI mit 90 kW/120 PS Ambition

Der Audi A1 ist nach dem A2 schon der zweite Versuch der Ingolstädter, bei den noblen Kleinwagen zu punkten. Für knapp über 17.000 Euro erhalten Kunden den 1,4-Liter-Vierzylinder mit 90 kW/120 PS, der zum Dreitürer gut passt. Der Motor hängt sauber am Gas und treibt den Ingolstädter auch vollgepackt flott an. Die Verarbeitung ist wie von Audi gewohnt hochwertig und die Materialien fühlen sich gut an.
Mit einer ganzen Reihe von Sonderausstattungen lässt sich der Komfort fast bis auf Oberklasse-Niveau erhöhen, was allerdings seinen zusätzlichen Preis hat. Wer mehr Platz benötigt, muss zum fünftürigen Sportback greifen, der allerdings wieder teurer ist.

Der Klassiker: VW Golf 1.2 TFSI mit 77 kW/105 PS Comfortline

Das Ur-Meter der deutschen Kompaktklasse kostet als Basisversion mit zwei Türen und 63 kW/85 PS rund 14.300 Euro. Doch die wenigsten Kunden werden sich damit zufrieden geben. Auch wenn der aktuelle Golf im Vergleich zu seinem Vorgänger ordentlich abgespeckt hat, sind schon notwendig 77 kW/105 PS, um noch flott voranzukommen. Zur mittleren Ausstattungsvariante Comfortline zählen unter anderem 16-Zoll-Räder, Komfortsitze vorne, Multifunktionsanzeige, Radio und Müdigkeitserkennung – das muss drin sein.

In der siebten Generation hat der Golf um sechs Zentimeter auf knapp 4,26 Meter Länge zugelegt. Das geht vor allem auf das Konto des gewachsenen Radstands und dürfte daher Passagiere in der zweiten Reihe besonders freuen. Zudem ist der Kofferraum um 30 auf 380 Liter gewachsen. Der Golf bleibt damit weiterhin der praktische Kompakte, mit dem man nichts falsch machen und überall vorfahren kann.

Der Lange: Opel Astra Sports Tourer Selection 1.4 Ecoflex mit 85 kW/115 PS

Die Kombiversion des Opel Astra ist nicht nur richtig lang, sondern auch schick. Von Stoßstange zu Stoßstange streckt sich der Sports Tourer auf stolze 4,70 Meter Länge. Damit übertrifft er seinen Vorgänger um rund 20 Zentimeter und lässt die Grenzen der Kompaktklasse hinter sich. Der bis zu B-Säule mit der Astra-Limousine identische Kombi greift in der Verlängerung Designelemente des großen Bruders Insignia auf. Besonders im Fond gibt es ein fühlbares Plus an Arm- und Beinfreiheit.
Mit dem 1.4 Ecoflex-Benzinmotor und 85 kW/115 PS kostet der familientaugliche Astra  16.200 Euro. Kommen noch Sicht-Paket und das Sitz-Funktionspaket, sowie eine Metallic-Lackierung hinzu, werden etwas mehr als 16.900 Euro fällig.

Der Unverwüstliche: Hyundai ix35 1.6 mit 99 kW/135 PS

Der ix35 gehört zu den beliebtesten SUV-Modellen in Deutschland und ist für knapp 16.000 Euro zu haben. Als Motor dient ein 1,6-Liter-Benziner mit 99 kW/135 PS, der die Kraft an die Vorderräder weitergibt, die Ausstattung bleibt in der Basis „5 Star Edition“ überschaubar. Mit dabei sind aber CD-Radio mit MP3-Funktion, elektrisch und beheizbare Außenspiegel, Klimaanlage und Lederlenkrad. Die Metallic-Lackierung kostet rund 420 Euro, so dass der Hyundai am Ende 16.360 Euro kostet. Dafür erhalten Kunden ein modernes SUV mit einer gefälligen Optik. Denn der ix35 wurde im europäischen Entwicklungszentrum der Marke in Rüsselsheim nach europäischen Geschmacksvorgaben designt und passt in die Riege kompakter SUV, die ihre ursprüngliche Verwandtschaft zu Geländewagen längst verdrängt haben und erfolgreich als Ersatz für kleine Vans und Kombis agieren. Mit seiner Länge von 4,41 Metern ist der ix35 zudem auch noch übersichtlich geblieben.

Der Familienbändiger: Chevrolet Orlando mit 104 kW/140 PS

Chevrolet nimmt die Familie ins Visier. Die GM-Tochter bietet mit dem Orlando einen günstigen Kompakt-Van mit sieben Sitzen an. Punkten will der Orlando im Wettbewerb mit VW Touran, Ford C-Max und Co. vor allem über seinen Basispreis von unter 16.000 Euro und sein Design. Statt auf das typische Monocab-Van-Schnittmuster mit kurzer Schnauze und volumenoptimiertem Passagierabteil setzt er auf coolen SUV-Stil. Auffallend sind der große Kühlergrill, die schmalen Seitenscheiben und ein wuchtiger Heckstoßfänger. Bei voller Bestuhlung passen gerade noch 89 Liter ins Gepäckabteil. Nach dem Umklappen der dritten Sitzreihe sind es aber 739 Liter.
Zur Basis LS zählen unter anderem CD-Radio mit MP3-Funktion, höhenverstellbarer Fahrer- und Beifahrersitz. Der 1,8-Liter-Benziner leistet 104 kW/140 PS und kommt auf einen Durchschnittsverbrauch von 7,0 Liter. Inklusive Metallic-Lackierung kostet der Van unter 16.400 Euro.

Der Clevere: Skoda Octavia 1.4 TSI mit 103 kW/140 PS

Größer als ein VW Golf, kleiner als ein Passat und günstiger als ein Jetta, füllt der Skoda Octavia eine Lücke im VW-Konzern und ist besonders bei preisbewussten Deutschen beliebt. Das vor kurzem vorgestellte neue Modell ist zum Vorgänger um 9 Zentimeter auf nun 4,66 Meter gewachsen, der Radstand legte um knapp 11 Zentimeter auf 2,68 Meter zu. Davon profitieren vor allem die Fondpassagiere, aber auch der Kofferraum wächst weiter und schluckt nun beeindruckende 590 Liter Gepäck.

Ab 13.400 Euro ist der Tscheche mit dem 1,2-Liter-Benziner und 63 kW/86 PS zu haben und damit 300 Euro teurer als sein Vorgänger. Der empfehlenswertere 1,4-Liter-Benziner mit 140 PS kommt auf mknapp über16.500 Euro. Günstiger und cleverer kann man keine große Limousine aus dem VW-Konzern fahren.

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5. Februar 2013
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