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Euro-6-Diesel: PSA setzt auf Harnstoff

Spätestens im kommenden Jahr müssen alle Neuwagen die Euro-6-Norm erfüllen. Die PSA-Marken Peugeot und Citroen stellen nun ihre entsprechende Technik vor. Dabei gehen sie einen etwas anderen Weg als die Konkurrenz.

Citroen und Schwestermarke Peugeot stellen auf dem Genfer Salon (6. bis 16. März) ihre neue Euro-6-Dieseltechnik vor. Damit ihre Selbstzünder künftig die neue Abgasnorm erfüllen, erhalten sie einen SCR-Katalysator mit Harnstoff-Einspritzung, der den Stickoxidausstoß minimiert. Anders als die Konkurrenz setzen die Franzosen den SCR-Kat aber vor den Rußpartikelfilter, was ein besonders schnelles Ansprechen der Abgasreinigung nach dem Motorstart bewirken soll.

Angeboten wird die bei beiden Marken "Blue HDI" genannte Technik für die 1,6- und 2,0-Liter-Motoren in verschiedenen Baureihen. Unter anderem im kompakten Peugeot 308, dem Kompakt-SUV Citroen C4 Cactus und dem Crossover Citroen DS5. Preise nennen die Hersteller noch nicht.

Die neuen Euro-6-Grenzwerte treten im September für neue Pkw-Typen in Kraft, ab Januar 2015 gelten sie für alle Neuwagen. Um sie zu erreichen, müssen Dieselmotoren vor allem ihren Stickoxid-Ausstoß reduzieren. Bei größeren Fahrzeugen geht das fast nur über den Einbau eines SCR-Katalysators, der die Produktionskosten um einige hundert Euro erhöht. Ob und wie die Kosten an die Kunden weitergegeben werden, unterscheidet sich von Hersteller zu Hersteller.

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Citroen

Datum

19. Februar 2014
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