BMW X1, auf die Straße 10 Bilder Zoom

Fahrbericht BMW X1: Facelift für das kleinste X

BMW gleicht den X1 dem Rest der SUV-Familie an. Zwei neue Diesel erweitern das Angebot.

SUV liegen nicht erst seit gestern voll im Trend. Auch Unternehmen müssen sich langsam den Vorlieben ihrer Mitarbeiter für hochbeinige Fahrzeuge beugen und lockern deshalb nach und nach ihre Dienstwagenordnung. BMW kommt dies gelegen, die Münchner haben den X1 gerade erst frisch renoviert.

X-Look und mehr Premium

Der kleinste X in der SUV-Familie kommt mit etwas mehr Lack und weniger Kunststoff den beiden großen Brüdern X3 und X5 optisch näher. Der Lufteinlass an der Front ist jetzt dreigeteilt und der Blinker wandert vom Kotflügel hoch in den Außenspiegel. Ein ausgeprägter Unterfahrschutz verstärkt den Crossover-Charakter. Insgesamt wirkt der X1 jetzt markanter. Zudem können Flottenmanager zwischen vier neuen Farben und drei neuen Felgensätzen wählen. In Sachen Lichttechnik wurde der X1 ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht.

X-Line und Sport-Line sind jetzt auch in der Aufpreisliste des X1 zu finden. Aber auch ohne die Sonderlinien wird er dem Premium-Anspruch der Marke gerecht. Feinere Hochglanz-Applikationen und neue Bedienelemente hübschen den SUV innen weiter auf. Die Mittelkonsole schmiegt sich noch stärker um den Fahrer.

Neu: sDrive16d und xDrive25d

Die Motorenpalette wird durch den sDrive16d am unteren Ende und den xDrive25d am oberen Ende erweitert. Letzterer ersetzt den X1 23d (204 PS) und legt mit 218 PS noch ein paar Pferde drauf. Zwei neue Turbolader fächern dem Zweizylinder Frischluft zu, während der Topdiesel den X1 vehement nach vorne schiebt. Der Turbo-Punch im mittleren Tourenbereich bleibt aber aus. So bringt der X1 25d seine 450 Nm bei Beschleunigungen relativ gleichmäßig auf die Straße.

Alle Modelle sind mit Allrad zu haben

Bis auf die beiden Einstiegsmotorisierungen X1 18i und X1 16d sind jetzt alle Modelle mit Allradantrieb zu haben, beim X1 25d ist er Standard. Die optionale Achtgangautomatik kostet zwar 1.800 Euro Aufpreis, überzeugt aber bei unserer Testfahrt durch zügige Schaltvorgänge und hält die Drehzahlen des xDrive25d stets unter 2.000 Touren. Damit reichen ihm laut BMW lediglich 5,5 Liter auf 100 Kilometer – fast einen halben Liter weniger als die Variante mit Sechsgang-Schaltung benötigt.

Den Premium-Anspruch untermauern die Münchner auch mit den Preisen für den X1. Ab 23.361 Euro netto geht es beim sDrive18i los. Für den von uns gefahrenen xDrive25d werden mit Achtgangautomatik mindestens 34.159 Euro fällig. Mit ordentlicher Ausstattung kratzen Flottenmanager schnell die 40.000er-Marke, denn Kreuze lassen sich in der Aufpreisliste mehr als genügend machen. Nur bei den Assistenzsystemen sieht es beim X1 weiterhin mager aus. Spurhalteassistent und Toter-Winkel-Warner sucht man ebenso vergeblich wie eine automatische Verkehrszeichenerkennung und einen Kollisionswarner.


*) Bei 20.000/40.000 km pro Jahr, 60/36 Monate Laufzeit.

Quelle Betriebskosten: Dekra, Stand: Oktober 2012

Autor

Foto

Tom Kirkpatrick

Datum

12. Oktober 2012
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