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Fahrzeug-Folierung von Signal Reklame: Star-Designer pimpt Fuhrpark auf

Künstler Timo Wuerz und Flottenbeschrifter Signal Reklame haben sechs Fahrzeuge der Schwabengarage Stuttgart foliert. Die Autos sind Teil einer Marketing-Kampagne.

So schnell kann Marketing fruchten: Für den Presse-Termin in der Schwabengarage Stuttgart waren noch sechs Fahrzeuge angekündigt, für die Star-Designer Timo Wuerz individuelle Motive entwarf. Beim offiziellen Übergabe-Termin wenige Tage später standen nur noch fünf Autos im Show-Room der Schwabengarage. "Wir haben den Mitsubishi bereits verkauft. Einem Kunden, der viel in der Natur ist, war nicht nur vom Plug-in-Hybrid-Antrieb überzeugt, ihm gefiel vor allem die Komplett-Folierung mit Wald-Motiv", sagt Georg Schumm, Regionalleiter der Schwabengarage.

Motive aus Film, Comic und Gemälden

Verkaufte Autos sind gute Autos. Doch eigentlich wollte Schumm mit den Fahrzeugen erst mal die Werbetrommel rühren. "In der Stadt fahren doch immer nur die gleichen Autos in ähnlichen Farben herum. Wir möchten mal etwas ganz anderes zeigen", erklärt Schumm. Ohne Zweifel, das ist der Schwabengarage gelungen. Ein Muscle Car wie der Ford Mustang oder ein 550 PS starker Jaguar F-Type gehen klangmäßig ohnehin nicht unter. Mit Al Pacino als Scarface auf der mächtigen Motorhaube sowie brennendem Heck ist der Mustang genauso wie der Jaguar im Regenbogen-Outfit ein echter Hingucker.

Man könnte glatt meinen, weil die kleinen Modelle Mazda MX-5 und Hyundai i20 keine Protzkarren wie die beiden Sportwagen sind, bekamen sie besonders auffällige Motive: Beim Roadster schlängelt sich ein Drache um den ganzen Wagen und der kleine Koreaner ist im Comic-Look mit flotten schwäbischen Sprüchen beklebt. Da heißt die Schwabengarage dann "Schwobagarasch". Für jeden Nicht-Schwaben wohl kaum zu verstehen. "Uns ging es nicht darum, groß unser Logo auf die Seiten zu kleben und klassisch zu werben. Die Autos sollen durch ihre Motive Aufmerksamkeit erzeugen. Wenn die Kunden dann zu unseren Händlern kommen und genau nach dieser Folierung verlangen, ist das natürlich machbar", sagt Schumm.

Autos mit Folierung bestellbar

Fünfter im Bunde ist ein Volvo XC60. Wie es sich für ein schwedisches Auto gehört, sind große Elche drauf. "Für den Volvo brauchte ich die meiste Zeit", sagt Timo Wuerz. "Ich musste zwei komplette Gemälde auf die Abmessungen des Autos anpassen. Bei so einem Job muss die Abstimmung zwischen Designer und Folierer reibungslos laufen. Deshalb arbeite ich nur mit Signal Reklame zusammen." Dennoch ist der zeitliche Aufwand bei solch einer Folierung groß. "Alleine bis wir die riesige Datenmenge von Timos Motiven auf unseren Servern haben, vergehen mindestens 24 Stunden. Die gleiche Zeit benötigen wir, um die Folie zu drucken", sagt Markus Schäffler, Firmengründer und Chef von Signal Reklame.

Bei der Folierung ist Präzision gefragt. So verlangen quadratische Motive auf runden Karosserie-Teilen wie beispielsweise beim Jaguar F-Type besonders viel Geduld. Routine, die der Flottenbeschrifter aus Schwäbisch Hall aber über die Jahre gesammelt hat. Pro Jahr gehen rund 25.000 Autos durch die Hände der Profis von Signal Reklame. Dennoch sind Projekte wie dieses auch etwas Besonderes für Schäffler: "Normalerweise frisieren wir Luxus-Autos mit solch auffälligen Motiven für Messen und Shows. Es ist das erste Mal, dass wir einen Hyundai i20 oder einen Mazda MX-5 so auffällig in Szene setzen." Doch wie bei allen Folierungen ist auch bei diesen Autos die Haltbarkeit der Beklebung auf drei Jahre begrenzt. Schumm sieht das gelassen und denkt ganz kaufmännisch: "Wenn ein Kunde den Wagen mit Folierung möchte, bekommt er ihn auch so. Und dann sehen wir uns drei Jahre später eben wieder. Da habe ich nichts dagegen."

Autor

Foto

Martin Schou

Datum

4. Juli 2016
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