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Firmenauto: Die Navigation der Zukunft ist intelligent

Die BMW Group Forschung und Technik will Routenfinder künftig mit künstlicher Intelligenz ausstatten und ihnen das Lernen beibringen. Navigationssysteme sollen dann auch ohne Zieleingabe vor Staus warnen oder den Verbrauch senken. Für diese Vorausschau müsse das Navigationssystem laut BMW zunächst lernen. Für jeden Fahrer werde ein geschütztes Profil angelegt, dass Informationen zu dessen Fahrten speichert. Ziele, Abkürzungen und Schleichwege, aber auch Uhrzeit oder die Sitzbelegung können laut BMW als Informationen dienen. Funktioniert das System, hält der Routenfinder dann zum Beispiel am Montagmorgen den Weg zur Arbeit am wahrscheinlichsten, Sitzen Sohnemann oder Töchterlein auf dem Rücksitz, plant die Navigation den Umweg über den Kindergarten ein. Mittlerweile haben solche Prognosen bereits eine Trefferquote von 70 Prozent, sagt BMW. Wird das Navigationssystem mit den fahrzeuginternen Systemen vernetzt, könnte in Zukunft laut BMW zudem Energie gespart werden. Beispiel Bremsenergierückgewinnung: Sie wirkt heute nur im Schubbetrieb, also zum Beispiel beim tatsächlichen Bergabfahren. Mit einer vorausschauenden Navigation könnte sie nach Angaben der Münchner schon dann Sprit sparen, wenn das Gefälle noch ein Stück voraus liegt. Mache auch der Fahrer mit und nutze die Information, dass in 500 Metern ein für ihn noch verdecktes Tempolimit besteht, dazu, sanft zu verzögern, statt abrupt auf die Bremse zu steigen, könne der Verbrauch um fünf bis zehn Prozent gesenkt werden.

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Bild: BMW

Datum

3. März 2009
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