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Firmenauto: Einheitliche Umweltzone gefordert

Der Auto Club Europa (ACE) warnt wegen der vielen städtischen Umweltzonen vor einem totalen Durcheinander. Jede Kommune regelt die Umweltzone selbstständig. Das heißt in jeder dieser Zonen gelten unterschiedliche Einführungstermine, Kontrollmessungen, Übergangsfristen und Zufahrtsberechtigungen je nach Plakettenfarbe. Wolfgang Rose, Vorsitzender des ACE, hält die Situation mit einem „deutschen Flickenteppich“ für untragbar. Daher fordert der ACE-Chef Sigmar Gabriel, Bundesumweltminister, auf sich mit den Ländern auf eine einheitliche Regelung bei den Umweltzonen zu verständigen. In 2009 kommen nach Angaben des Clubs 25 neue Umweltzonen hinzu. Umweltzonen: ab 1. Januar: Heilbronn, Herrenberg, Karlsruhe, Mühlacker, Pforzheim, Ulm und Neu-Ulm ab Mitte Februar: Düsseldorf, Wuppertal In Hannover dürfen künftig nur noch Fahrzeuge mit gelber oder grüner Plakette einfahren. Damit dürfen erstmals keine Euro 2- Fahrzeuge in eine Umweltzone einfahren. In Berlin gilt diese Regelung ab 2010. Dafür sind Fahrzeuge mit gelber und roter Plakette betroffen. Frankfurt/Main lässt rote Plaketten-Autos ab 2010 nicht mehr in die Innenstadt. Gelbe Plaketten-Träger sind von 2012 an ausgeschlossen. München nennt den 1. Oktober 2010 als Limit für rote Plaketten. In Düsseldorf sowie in allen Städten Baden-Württembergs, die eine Umweltzone haben, dürfen Autos mit hohem Schadstoffausstoß noch bis 2012 fahren. Dann gilt für rote Plaketten ein Stopp. Die meisten Umweltzonen im Ruhrgebiet wollen erst Kontrollergebnis auswerten und haben nach Angaben des Clubs noch keine Pläne für weitergehende Fahrverbote. Auch Köln wartet die Ergebnisse der Stickstoff-Belastung ab. Sollten die NO2-Werte überschritten werden, müssen ab 2010 Fahrzeuge mit rotem Aufkleber draußenbleiben

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Foto: photo 5000/Fotolia.com

Datum

12. Dezember 2008
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