Mit CO2 umweltfreundlich kühlen Zoom

Firmenauto: Umweltfreundlich kühlen

Um die Teilnehmer der UN-Klimagespräche Anfang Juni in Bonn zu befördern, kam ein VW Touran mit CO2-Klimaanlage zum Einsatz. Das Fahrzeug der Dienstwagenflotte des Umweltbundesamtes (UBA) sollte auf die Vorteile des Kältemittels CO2 in Autoklimaanlagen aufmerksam machen. Laut UBA kühlt die CO2-Klimaanlage sehr gut und arbeitet energieeffizient. Im Sommer soll der Energieverbrauch der Klimaanlage geringer als der einer R 134a-Serienklimaanlage sein. In diesen Anlagen kommt das fluorierte Treibhausgas Tetrafluorethan (R 134a) zum Einsatz. 2007 stießen Pkw nach Angaben des UBA rund 2.500 Tonnen des Treibhausgases aus. Umgerechnet seien dies 3,2 Millionen Tonnen CO2. So viel CO2 würden 1,3 Millionen Pkw im Jahr ausstoßen, rechnet das UBA vor. CO2 sei demnach eine klimafreundliche Alternative zum bislang eingesetzen Kältemittel. Zudem sei CO2 nicht brennbar, hätte eine hohe Kälteleistung und bilde keine Zerfallsprodukte. Außerdem sei es weitweit günstig zu haben.   Das UBA weist in einer Mitteilung zudem darauf hin, dass die EU bereits 2006 beschloss, nur noch gering treibhauswirksame Kältemittel in neuen Autoklimaanlagen zu verwenden. So ist R134a für neu zugelassene Fahrzeugtypen ab 2011 in der EU verboten. AB 2017 gilt das Verbot für die Klimaanlagen aller neuer Fahrzeuge. Allerdings zögerten die Hersteller CO2 für Klimaanlagen einzusetzen, kritisiert das BMU.  

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Bild: BMU

Datum

22. Juni 2009
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