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Frei parken: Bund will Stromer bevorzugen

E-Autos sind teuer, bieten nur eine geringe Reichweite und haben lange Ladezeiten. Um sie trotzdem für Autokäufer interessant zu machen, sollen sie nun besondere Park-Rechte erhalten.

Mit Gratis-Parkplätzen wollen Bund und Länder den Absatz von Elektroautos ankurbeln. Eine entsprechende Gesetzesinitiative aus Nordrhein-Westfalen, Hamburg und Baden-Württemberg hat das Bundeskabinett nun nach Informationen der "Rheinischen Post" grundsätzlich begrüßt. Die schwarz-rote Regierung werde das Anliegen aufgreifen und prüfen, wie die Länder-Vorschläge zur Förderung der Elektromobilität gesetzgeberisch umgesetzt werden können, wird eine Sprecherin des Bundesverkehrsministeriums zitiert. Die genauen Details der Regelung sollen die Länder nach eigenem Ermessen regeln.

Ziel der Initiative ist es, den aktuell nur wenig gefragten Elektroautos Auftrieb zu geben. Im vergangenen Jahr wurden deutschlandweit gerade einmal 6.051 derartige Pkw neu zugelassen. Das entspricht zwar einem Zuwachs von knapp 105 Prozent gegenüber dem Vorjahr, liegt aber deutlich unter den Werten von Hybrid- (26.384 Einheiten), Erdgas- (7.835 Einheiten) und sogar Autogas-Modellen (6.257 Einheiten). Insgesamt wurden 2013 in Deutschland 2,95 Millionen Pkw neu zugelassen.

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Datum

20. Januar 2014
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