Zoom

Opel Ampera: Dem Stromer droht das Aus

Trotz ambitionierter Technik und großem Experten-Applaus: Der Opel Ampera ist wirtschaftlich wohl gescheitert. Nach nur drei Jahren Bauzeit soll er Medienberichten zufolge bald eingestellt werden.

Der Opel Ampera steht offenbar vor dem Aus. Das kompakte Elektroauto soll nach Informationen der "Automotive News Europe" 2015 aus dem Programm genommen werden. Dann steht das Facelift für das baugleiche Schwestermodell Chevrolet Volt an, das die Opel-Version nicht mehr mitmachen wird. Als Grund nennt der Bericht die schwachen Verkäufe des technisch ambitionierten Modells. Lediglich 332 Einheiten fanden in den ersten fünf Monaten in Europa einen Käufer, in Deutschland gab es im kompletten ersten Halbjahr lediglich 46 Neuzulassungen. Auch der angekündigte Markt-Rückzug von Chevrolet dürfte die Chancen für den Ampera nicht verbessern – der Volt verkaufte sich noch einmal deutlich schlechter als sein deutscher Ableger. Opel wollte den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren.

Der Ampera – 2012 sogar als Auto des Jahres ausgezeichnet - grenzt sich technisch von den meisten anderen Elektroautos ab. Neben der Batterie hat er einen kleinen Vierzylinderbenziner an Bord, der bei niedrigem Akkustand für Stromnachschub sorgen kann. So sind nach der rein elektrischen Fahrt von bis zu 80 Kilometern noch weitere rund 460 Kilometer im Generatorbetrieb möglich. Der Viersitzer kostet aktuell 32.151 Euro netto.

Autor

Foto

Opel

Datum

24. Juli 2014
5 4 3 2 1 0 5 0
Kommentare
Kostenloser Newsletter
Newsletter Small

+++ Alle Tests +++
+++ Alle News +++

Und immer bequem und kostenlos per E-Mail.

  • Alle Bereiche
  • Branche
  • Auto
  • Management
  • ecoFleet
  • Recht/Steuer
  • Service
  • Firmenauto des Jahres