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Rettungsgasse: Augen auf und Platz machen

Sobald sich auf der Autobahn ein Stau bildet, muss man eine Rettungsgasse freihalten.

Stau auf der Autobahn, weiter vorne ein Unfall: Viel zu häufig gibt es in dieser Situation für Rettungskräfte kein Durchkommen, machen sich doch die wenigsten Autofahrer bewusst, wie wichtig die Rettungsgasse ist. Nach einem Unfall kann die Frage, wie schnell die Rettungskräfte vor Ort sind, buchstäblich über Leben und Tod entscheiden.

"Bei der Rettungsgasse geht es nicht nur um Rücksichtnahme und Höflichkeit", sagt Jens König, Leiter der Dekra-Unfallforschung. "Wir alle sind vielmehr verpflichtet, sie freizuhalten, wenn der Verkehr auf Autobahnen oder zwei- und mehrstreifigen Außerortsstraßen stockt oder steht". Diese Regel (§11, Abs. 2, StVO) gilt schon seit über 30 Jahren in Deutschland.

In der Straßenverkehrsordnung ist klar geregelt: Bei zwei Fahrstreifen ist die Gasse in der Mitte freizuhalten, bei drei oder mehr Fahrstreifen zwischen dem ganz linken und dem benachbarten. Wichtig ist, nicht erst dann an die Rettungsgasse zu denken, wenn der Verkehr stillsteht. Dann, wenn die Fahrzeuge schon sehr eng stehen, ist oft kaum Platz, um zur Seite zu fahren. Deshalb sollten Autofahrer unbedingt schon beim stockenden Verkehr so am Rand ihres Fahrstreifens fahren, dass die Rettungsgasse offen bleibt.

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SP-X/Lea Fuji

Datum

24. Februar 2016
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