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Saab 9-3: Rückkehr unter neuem Namen

Die Wiederauflage des Saab 9-3 darf nicht Saab 9-3 heißen. Die neuen chinesischen Besitzer des ehemals schwedischen Mittelklasseautos müssen sich einen neuen Namen ausdenken.

"Saab" dürfte künftig nur noch auf Flugzeugen zu sehen sein. Der gleichnamige schwedische Flugzeugbau- und Rüstungskonzern wird den Markennamen nun endgültig nicht für die Nutzung durch den Autohersteller National Electric Vehicles Sweden (NEVS) frei geben, wie die Zeitschrift "Automotive News" erfahren hat. NEVS ist zwar im Besitz der Rechte am Mittelklassemodell Saab 9-3, wird dieses aber nicht mehr mit dem gewohnten Logo und dem etablierten Namen anbieten können. Dem Bericht zufolge hat das chinesisch geführte Unternehmen bereits angekündigt, einen neuen Namen suchen zu wollen. Das Logo musste bereits 2013 geändert werden; damals hatte der Lkw-Hersteller Scania, dem die Rechte an dem Greif-Wappen gehören, das Markenzeichen nicht frei gegeben.

Mit der Entscheidung Saabs ist die Automarke gleichen Namens wohl endgültig Geschichte. Nach der Pleite unter General-Motors-Führung und dem anschließenden Zwischenspiel unter des Ägide des holländischen Kleinserienherstellers Spyker war der traditionsreiche schwedische Autohersteller 2012 vom neu gegründeten Unternehmen NEVS übernommen worden. Ende 2013 startete dann der erneute Bau des 9-3 im schwedischen Trollhättan. Bereits 2014 kam es jedoch aufgrund von Liquiditätsproblemen zu einem bis heute andauernden Produktionsstopp. Nun sollen zwei Großaufträge aus China für bessere Aussichten sorgen – die Auslieferung der dann elektrisch angetriebenen Fahrzeuge ist für 2020 geplant.

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NEVS

Datum

2. Februar 2016
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