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Hybridisierung zum Sparpreis

Foto: Bosch

Bosch will die Lücke zwischen Start-Stopp-Systemen und Hybridantrieben schließen. Das aktuell auf der IAA (bis 22. September) präsentierte "Boost Recuperation-System" (BRS) soll bei ähnlichem Funktionsumfang deutlich preiswerter ausfallen als die aktuelle Hybrid-Technik.

Wie der Name bereits andeutet, hat das System zwei zentrale Funktionen: Das Rückgewinnen der Bremsenergie und die elektrische Unterstützung beim Beschleunigen. Darüber hinaus ermöglicht BRS das sogenannte Segeln auf Autobahn- und Landstraßenstrecken: Gibt der Fahrer beim Ausrollen oder leichtem Bergabfahren weder Gas noch bremst er, schaltet sich der Verbrennungsmotor ab. Unterm Strich wird der Kraftstoffverbrauch laut Hersteller so um bis zu 15 Prozent gesenkt.

Kein zusätzlicher Elektromotor nötig

Günstig soll das System unter anderem deshalb sein, weil - anders als bei konventionellen Hybridantrieben - kein zusätzlicher Elektromotor eingebaut werden muss. Der normale Generator des Fahrzeugs wird vielmehr von 12 auf 48 Volt aufgerüstet und kommt so auf eine Leistung von 10 kW/13 PS. "Das ist alles viel weniger aufwendig als bei der klassischen Hybridisierung", erklärt Bosch-Geschäftsführer Rolf Bulander. Die genauen Kosten der Technik will das Unternehmen aber noch nicht beziffern.

Das System ist serienreif, verschiedene Autohersteller haben laut Bosch bereits Interesse bekundet. Prinzipiell ist die Technik für alle Fahrzeugklassen geeignet, besonders attraktiv ist sie aus Sicht des Zulieferers für Modelle der Mittel- bis Oberklasse.

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