Dataforce und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller haben erstmals eine Kooperation vereinbart. Ziel ist es, den Austausch mit den mehr als 50 Mitgliedsmarken des VDIK zu fördern und zusätzliche Einblicke in die Marktentwicklung zu geben.
Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt Dataforce dem VDIK Markt-Analysedaten für den deutschen Pkw- und Nutzfahrzeugmarkt zur Verfügung. Die Daten umfassen Neuzulassungen und Fahrzeugbestände für Pkw, Transporter und Lkw. Hinzu kommen Analysen zur Entwicklung alternativer Antriebe, zum Monitoring regulatorischer CO₂-Ziele sowie datenbasierte Forecasts und Szenarioanalysen.
VDIK verweist auf Marktzahlen
"Die genaue Kenntnis der Marktzahlen und möglicher Entwicklungsszenarien ist die Grundlage für jeden Anbieter auf dem Automobilmarkt", sagt Imelda Labbé, Präsidentin des VDIK. Der Verband profitiere künftig auch von den Informationen und Auswertungen, die Dataforce zur Verfügung stelle. Aussagekräftige Zahlen und Daten helfen den internationalen Kraftfahrzeugherstellern, sich im Markt zu positionieren, so Labbé.
Auch Dataforce verweist auf den Nutzen der Zusammenarbeit. „Mit dem VDIK verbindet uns das gemeinsame Ziel, Markttransparenz zu schaffen und fundierte Entscheidungsgrundlagen für die Automobilhersteller bereitzustellen“, sagt Levent Simal, Geschäftsführer von Dataforce. Die datenbasierten Analysen sollen den Mitgliedsunternehmen helfen, Marktentwicklungen zu verstehen und für ihre strategische Ausrichtung zu nutzen.
Pkw und Nutzfahrzeuge erfasst
Der VDIK vertritt seit 1952 die Interessen internationaler Pkw- und Nutzfahrzeughersteller in Deutschland. Dem Verband gehören mehr als 50 Marken aus 14 Ländern an. Nach VDIK-Angaben verkaufen internationale Hersteller hierzulande jährlich rund 1,2 Millionen Pkw. Das entspricht einem Marktanteil von rund 43 Prozent. Hinzu kommen rund 120.000 Nutzfahrzeuge.
Dataforce will sich im Rahmen der Kooperation auch in Arbeitskreisen und Veranstaltungen des Verbandsnetzwerks einbringen. Ziel sei es, den Austausch innerhalb des Netzwerks zu stärken sowie Chancen und Risiken in der Automobilbranche früher zu identifizieren.






