Im September wurden in Deutschland 88.599 reine Elektroautos neu zugelassen, 94,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil an allen Neuzulassungen erreichte 34,5 Prozent, der höchste Wert, den die Statistik bisher erfasst hat. Das zeigt die Auswertung der KBA-Zahlen durch den Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Insgesamt kamen im September 256.774 Pkw neu auf die Straße, 9,0 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Verband spricht von Rekordwachstum
„Der Pkw-Gesamtmarkt zeigt im September ein Rekordwachstum um fast zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat“, sagt VDIK-Präsidentin Imelda Labbé. „Die Elektromobilität hat dabei mit einem Anteil von 34,5 Prozent einen neuen Höchststand erreicht.“ Nach neun Monaten stehen 604.144 BEV in der Statistik, ein Plus von 58,1 Prozent und ein Marktanteil von 27,2 Prozent.
Importmarken verdoppeln ihre Stromer
Die internationalen Hersteller steigerten ihre BEV-Zulassungen im September nach vorläufigen Zahlen um 112,5 Prozent auf 40.627 Fahrzeuge und stellten damit 45,9 Prozent aller neuen Elektroautos. Am Gesamtmarkt kommen sie seit Januar auf einen Anteil von 44,6 Prozent.
„Dabei sind die internationalen Hersteller mit 46 Prozent BEV-Marktanteil ein wesentlicher Treiber des aktuellen Elektrobooms in Deutschland“, so Labbé. „Sie konnten ihre BEV-Zulassungen mehr als verdoppeln und damit erneut stärker wachsen als der Gesamtmarkt. Besonders erfreulich ist, dass diese Entwicklung zunehmend von Privatkunden getragen wird.“
Plug-in-Hybride stagnieren, Nutzfahrzeuge im Minus
Plug-in-Hybride profitieren nicht vom Boom. Mit 27.681 Neuzulassungen blieben sie im September auf Vorjahresniveau, ihr Marktanteil sank auf 10,8 Prozent. Seit Januar liegen sie mit 247.489 Fahrzeugen aber 13,7 Prozent im Plus. Zusammen mit den BEV hatte im September fast jeder zweite neue Pkw einen Stecker (45,3 Prozent, nach 31,1 Prozent im Vorjahresmonat).
Bei den Nutzfahrzeugen ging es dagegen abwärts: Im September wurden 29.427 Fahrzeuge zugelassen, 2,4 Prozent weniger als vor einem Jahr. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf 2,3 Prozent.







