Fiat dürfte sein Modellangebot bereits zeitnah um die kompakte SUV-Baureihe Grizzly erweitern. Im Rahmen der neuen Konzernstrategie „Fastlane 2030“ hat Mutterkonzern Stellantis den einzelnen Marken ihre künftigen Rollen zugewiesen. Fiat soll dabei als global positionierte Volumenmarke günstige und alltagstaugliche Fahrzeuge für breite Käuferschichten anbieten.
Neue Modelle für das SUV-Segment
Für den Bereich urbane Mobilität kündigte Fiat unter anderem einen neuen 500, einen neuen Pandina sowie die Leichtbaustromer Topolino, Quattrolino und Tris an. Auf einer Präsentationsfolie waren zudem zwei größere SUV-Neuheiten mit dem Modellnamen Grizzly zu sehen. Der Modellname mit Bärenbezug dürfte eine Familienzugehörigkeit als größere Schwestermodelle zur Panda-Familie herstellen.
Zwei Karosserieformen für den Fiat Grizzly
Die voraussichtlich in Marokko produzierten und möglicherweise noch in diesem Jahr antretenden Grizzly-Modelle werden als günstige Familienautos positioniert. Auf der Präsentationsfolie werden ein klassisches fünftüriges SUV sowie eine Fastback-Variante mit flach auslaufender Dachlinie gezeigt. Beide Modelle verfügen über vier Seitentüren. Bei der Frontgestaltung fällt ein durchgehendes Lichtpanel mit pixelartigen Leuchteinheiten auf, wie es in ähnlicher Weise bereits der Grande Panda trägt.
Grande-Panda-Technik für das C-Segment
Auch technisch dürfte der Grizzly eng mit dem Grande Panda verwandt sein und ebenfalls auf der Smart-Car-Plattform von Stellantis basieren. Allerdings soll die vermutlich 4,4 bis 4,5 Meter lange Karosserie mit einem größeren Radstand mehr Platz innen bieten und zudem optional als Siebensitzer erhältlich sein. Damit würde sich der Grizzly im C-Segment positionieren.
Benziner und Elektroantrieb im Gespräch
Bei den Antrieben dürften neben einer Elektroversion auch Varianten mit dem bekannten 1,2-Liter-Turbobenziner angeboten werden. Denkbar sind Leistungsstufen zwischen 74 kW/101 PS und 107 kW/145 PS. Die Elektroversion der Smart-Car-Plattform leistet bislang 83 kW/113 PS und kombiniert dies je nach Variante mit 44- oder 52-kWh-Batterien für Reichweiten von bis zu 400 Kilometern.








