Hyundai positioniert den Bayon neu. Die kommende Generation des kleinen Crossovers wächst in nahezu allen Dimensionen und schließt damit einen Teil der bislang recht großen Lücke zwischen Kleinwagen i20 und Kompakt-SUV Kona. Eine aufgewertete Ausstattung und später ein neuer Hybridantrieb begleiten den Modellwechsel. Die Markteinführung dürfte im Frühjahr 2027 zu Preisen knapp unterhalb von 25.000 Euro (21.008 Euro netto) erfolgen.
Mehr Länge und ein größerer Kofferraum
Die zweite Generation des Bayon misst 4,25 Meter und legt damit gegenüber dem Vorgänger um 6,5 Zentimeter zu. In der Breite wächst er um 3,5 Zentimeter auf 1,81 Meter, in der Höhe je nach Bereifung um bis zu 7 Zentimeter auf maximal 1,57 Meter. Der Radstand bleibt mit nun 2,60 Metern nahezu unverändert. Das Kofferraumvolumen der Benziner steigt hingegen spürbar auf 440 Liter.

Die zweite Generation des Bayon misst 4,25 Meter und legt damit gegenüber dem Vorgänger um 6,5 Zentimeter zu.
Kantiger SUV-Look statt Kleinwagenoptik
Damit grenzt sich der Bayon künftig klarer vom 4,07 Meter langen i20 ab. Zugleich rückt der kleine Crossover bei den Dimensionen dem 4,35 Meter langen Kona näher. Optisch unterstreicht Hyundai die neue Positionierung mit einem deutlich kantigeren SUV-Auftritt. Breite Lichtbänder, ausgeprägte Radhäuser, Kunststoffbeplankungen, Dachreling und je nach Version bis zu 18 Zoll große Räder sollen ihn von der bisherigen Kleinwagenoptik emanzipieren.
Mehr Komfort und Technik im Innenraum
Auch im Innenraum orientiert sich der Bayon stärker an größeren Modellen. Zur Ausstattung zählen je nach Variante zwei gebogen angeordnete 12,3-Zoll-Displays, der in dieser Klasse sonst noch seltene digitale Schlüssel, kabelloses Apple CarPlay und Android Auto sowie ein Bose-Soundsystem. Im Fond gibt es mehr Beinfreiheit, neigungsverstellbare Rückenlehnen und auf Wunsch Sitzheizung und eigene Luftauslässe.

Auch im Innenraum orientiert sich der Bayon stärker an größeren Modellen.
Vollhybrid folgt nach dem Marktstart
Für den Antrieb stehen zum Marktstart die zwei bekannten 1,0-Liter-Turbobenziner mit 66 kW/90 PS und 85 kW/115 PS zur Wahl, letzterer aber nun ohne Mildhybridtechnik. Die Kraftübertragung an die Vorderräder übernimmt je nach Kundenwunsch ein Schalt- oder Doppelkupplungsgetriebe. Später soll ein Vollhybrid als Top-Motorisierung das Angebot abrunden. Vorgesehen ist die Kombination aus 1,6-Liter-Benziner, Elektromotor und Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe, die Systemleistung beträgt 101 kW/138 PS.







