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E-Autos brauchen kein öffentliches Ladenetz

Foto: Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Laut einer Studie des Marktforschungsinstituts McKinsey bedarf es in den kommenden fünf Jahren keines dichten öffentlichen Netzes an Ladestationen für Elektroautos, um die E-Mobilität voranzutreiben. Frühe Elektrokäufer würden sich darauf einstellen, ihr Fahrzeug zu Hause oder im Parkhaus aufzuladen und ihre Fahrgewohnheiten danach ausrichten. An der Umfrage nahmen mehr als 1.500 Personen teil. Für das Jahr 2015 prognostiziert die Studie Elektrofahrzeugen beispielsweise in New York einen Anteil von 16 Prozent an den Neuzulassungen, was einem Bestand von 70.000 E-Autos entsprechen würde. Davon würden laut McKinsey wiederum mehr als die Hälfte Plug-in-Hybridfahrzeuge sein. In Paris könnten im gleichen Jahr rund 60.000 Elektroautos auf den Straßen unterwegs sein, in Shanghai immerhin 25.000 Fahrzeuge. Nun sei die Politik gefragt, geeignete Förderprogramme ins Leben zu rufen, die sich nicht allein auf monetäre Anreize konzentrieren dürften. So sei einem Erstkäufer in New York das Recht, spezielle Fahrspuren – zum Beispiel Busspuren - nutzen zu dürfen, wichtiger als ein reiner Steuernachlass in Höhe von 3.000 Dollar.

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