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Mercedes E-Klasse

Per Smartphone in die Lücke

Foto: Daimler

Mercedes erlöst gestresste Dienstwagenfahrer von der Suche nach großen Parklücken. Die E-Klasse parkt per Smartphone gesteuert in engste Buchten ein.

Enge Parklücken oder schmale Garagen sollen keine Probleme mehr beim Ein- und Ausparken bereiten. Das verspricht ein neues Feature, das Mercedes für die im Frühjahr 2016 kommende Generation der E-Klasse für Smartphone-Nutzer anbietet.

Ist der Stellplatz mal wieder sehr schmal? Oder wurde das nächste Fahrzeug so dicht geparkt, dass die eigene Fahrertür blockiert ist und man nur mit biegsamen Gummiknochen hinein käme? Fahrer der neuen E-Klasse können ganz ruhig und entspannt bleiben. Sie zücken einfach ihr Smartphone und steuern ihr Auto von außen in die oder aus der Lücke.

Ganz so einfach wie beschrieben, ist der technische Ablauf natürlich nicht. Das Fahrzeug muss zunächst einige Voraussetzungen erfüllen, damit das Smartphone-Parken funktioniert. Neben dem elektronischen Parkassistenten benötigt man noch Ultraschallsensoren, eine 360-Grad-Kamera, das schlüssellose Zugangssystem Keyless-Go sowie ein Automatikgetriebe.

Vor dem Parkvorgang wird das Fahrzeug entriegelt. Das Handy (Android oder iOS) agiert nicht als Fernsteuerung, vielmehr sorgt eine App dafür, dass der automatische Parkpilot aktiviert wird. Das gelingt allerdings nur, wenn der Fahrer sich nicht weiter als drei bis vier Meter, also im Funkbereich des Schlüsselsystems, vom Fahrzeug entfernt aufhält. Danach wählt er ein Aus- oder Einparkmanöver wie Quer- oder Längsparken, links oder rechts, vorwärts oder rückwärts aus, die elektronischen Helfer führen, nachdem noch automatisch der richtige Gang eingelegt wurde, den gewählten Vorgang aus. Der Fahrer muss allerdings die ganze Zeit über die Bedienoberfläche seines Smartphones streichen. So signalisiert er, dass er alles überwacht und falls es nötig sein würde, den Vorgang unterbrechen könnte.

Das Smartphone-Parken erleichtert auch die Nutzung von schmalen Garagen. Im sogenannten Explore-Modus lässt sich das Fahrzeug bis zu zehn Meter vorwärts oder rückwärts geradeaus manövrieren. Ein ähnliches Feature bietet BMW für den neuen Siebener mit Hilfe des Fahrzeugschlüssels.

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