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EU-Richtlinie für alternative Kraftstoffe: Mitglieder müssen Infrastruktur aufbauen

Ab sofort ist die neue EU-Richtlinie in Kraft, die den Ausbau eines alternativen Tankstellennetzes in Europa fordert. Bis 2016, so das Unternehmen erdgas mobil, müssen die Mitgliedsstaaten dazu nationale Ziele definieren und verbindlich festhalten.

Ziel der "Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe" sei, die Abhängigkeit des Verkehrssektors vom Erdöl zu reduzieren und den Schadstoffausstoß zu drosseln. Sie teile deshalb Strom, Erdgas (CNG) und verflüssigtem Erdgas (LNG) eine Schlüsselrolle zu.

Dabei gehe es vor allem um den Bau von Erdgas- und LNG-Zapfsäulen. Ein weiterer Punkt sei eine transparente Preisauszeichnung an der Tankstelle. "Vor allem bei der Preistransparenz besteht Handlungsbedarf, damit Autofahrer die verschiedenen Kraftstoffpreise auf einen Blick vergleichen können und den Preisvorteil von Erdgas sofort erkennen", sagt Dr. Timm Kehler, Geschäftsführer von erdgas mobil.

"Durch die EU-Richtlinie muss sich die Bundesregierung nun noch stärker mit dem kompletten Spektrum alternativer Kraftstoffe auseinandersetzen", so Kehler weiter. Damit sei es auch an der Zeit, das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag einzulösen und die Steuerermäßigung nach 2018 zu verlängern. "Die Verabschiedung der Richtlinie in Brüssel ist ein klares Signal für Berlin, jetzt die Steuerermäßigung für Erdgas und Bio-Erdgas als Kraftstoff über 2018 hinaus fortzuführen." Deutschland laufe sonst Gefahr, sich gegen den Trend hin zu mehr Erdgasmobilität zu stellen.

Autor

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Fernando Baptista / bapfoto.de

Datum

1. Oktober 2014
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