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Fahrbericht Mercedes B-Klasse: So fährt sich die renovierte B-Klasse

Kaum sind BMW 2er Active Tourer und VW Golf Sportsvan im Handel, kontert Mercedes mit einem Facelift seiner B-Klasse. Die gibt es nun auch als Electric Drive.

Es scheint gerade so, als sehe Mercedes der neuen Van-Konkurrenz aus München und Wolfsburg gelassen entgegen. Denn wirklich tief greifende Änderungen bekommt die modellgepflegte B-Klasse nicht mit auf den Weg. Bei der größten Errungenschaft hofft der Hersteller ohnehin, dass der Fahrer diese erst gar nie in Anspruch nehmen muss: der serienmäßige Kollisionswarner wurde um eine autonome Teilbremsung erweitert. Heißt so viel wie: Verpennt der Fahrer trotz Signalton und Warnlampe das Bremsmanöver des Vordermanns, legt der Benz selbst eine Vollbremsung ein.

Leichte optische Retuschen und LED-Scheinwerfer

Von außen ist das Facelift kaum zu erkennen: Der Stoßfänger ist leicht modifiziert, der Kühler mit nun zwei Lamellen etwas breiter und das Tagfahrlicht findet im Scheinwerfer seinen Platz. Das Heck wird von einer breiten Chromzierleiste stärker betont. Optional ist die B-Klasse nun mit LED-Scheinwerfern und LED-Rückleuchten zu haben.
Was es sonst noch Neues gibt? Der Fahrer kann nun mit dem Schlüssel in der Tasche seine B-Klasse öffnen und per Knopfdruck starten (Keyless Go: 550 Euro) sowie bei Nachtfahrten aus zwölf verschiedenen Ambiente-Beleuchtungen wählen. Die Zifferblätter für Tacho und Drehzahlmesser hat Mercedes moderner gestaltet.

Größeres Infotainment-Display und “Mercedes Connect Me”

Wie bei den anderen Kompaktmodellen der Marke gibt‘s nun auch beim Van die Möglichkeit aus den Ausstattungslinien Urban, Style und AMG Line zu wählen. Das Infotainment-Display fällt mit acht Zoll eine Nummer größer aus und bringt den neuen Telematikdienst „Mercedes Connect Me“ mit. Den dazugehörigen Drehdrücksteller hätte Mercedes allerdings auch gleich ein Stück nach vorne versetzen können. Er ist aufgrund kleiner Ablagefächer unvorteilhaft nah am Fahrer positioniert.

Unverändert bleibt zunächst auch die Motorenpalette, mit vier Benzinern (122 bis 211 PS), vier Diesel (90 bis 177 PS) sowie einer 156 PS starken Erdgasvariante. Der Allradspaß beginnt jetzt aber schon beim B 200 CDI (136 PS). Komfortables Fahrwerk, direkte Lenkung: Die B-Klasse macht richtig Freude. Nur die fette A-Säule nervt beim Abbiegen. Anfang 2015 schiebt Mercedes für B 180 und B 180 CDI je eine Spritspar-Variante nach. Der B 180 CDI BlueEfficiency soll nur 3,6 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Wer emissionsfrei fahren möchte, der kann noch in diesem Jahr zur Elektroversion greifen. Die hat eine Reichweite von 200 Kilometern, ist mit rund 33.000 Euro allerdings auch nicht ganz günstig. Bei den konventionellen Antrieben geht's ab 22.775 Euro mit dem B 180 los.
 

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Daimler

Datum

31. Oktober 2014
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