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Firmenwagenmonitor 2016: Wer fährt was?

Der Dienstwagen ist immer noch eines der beliebetesten Instrumente, um Mitarbeiter zu motivieren. Besonders nötig scheint das die Finanzbranche zu haben. Dort sind die teuersten Firmenwagen unterwegs. Und die beliebtesten Dienstwagen? Sind immer noch "Made in Germany"

Der Nachbar hat einen, der Kollege sowieso - dann brauche ich natürlich auch einen Firmenwagen. So denken die meisten Angestellten in Deutschland. Der Dienstwagen genießt noch immer einen hohen Stellenwert, wie auch Analysten von Compensation Partner für ihren der Firmenwagenmonitor 2016 ermittelt haben. Dazu untersuchten die Hamburger Vergütungsspezialisten über 400.000 Arbeitsverhältnisse. Fazit: Die meisten Firmenautos kommen aus dem Vertrieb, doch die teuersten Fahrzeuge fahren Finanzdienstleister.

Vertrieb liegt vorne

Am häufigsten erhalten Fachkräfte im Vertrieb (22 Prozent) einen Firmenwagen. Es folgen Beschäftigte in Technik (13,5 Prozent) und IT (10,1 Prozent). Einstellig wird es dagegen bei Wirtschaftsprüfern (2,9 Prozent), Controllern (3,9 Prozent) und im Bereich Einkauf und Logistik (4,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr hat sich an der Firmenwagenverbreitung für Fachkräfte kaum etwas verändert.
Führungskräfte fahren immer mehr Firmenwagen

Eine sehr hohe Verbreitung von Dienstautos gibt es laut Studie bei Vertriebsleitern (78,2 Prozent), Niederlassungsleitern (72,4 Prozent) und Geschäftsführern (68,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Verbreitung bei Führungskräften an – insgesamt um knapp ein Prozent (0,7 Prozent). Bei der Betrachtung einzelner Berufe fahren vor allem Niederlassungsleiter deutlich mehr Firmenwagen (+5,6 Prozent). Auch bei Vertriebsleitern, geschäftsführenden Gesellschaftern und Marketingchefs stieg die Verbreitung um jeweils 3,2 Prozent. Weniger Dienstautos fahren Chefs in der technischen und kaufmännischen Leitung (jeweils -1,7 Prozent).

Großhandel und im Bau: Jeder Vierte ist auf Rädern mobil

Beim Branchenvergleich gibt es im Großhandel (26,4 Prozent) und Bau (25,6 Prozent) die höchste Firmenwagenverbreitung. Es folgen Gebrauchsgüter (21,9 Prozent) und die Pharmaindustrie (20,7 Prozent). Die wenigsten Firmenwagen werden in der öffentlichen Verwaltung, Kulturbetrieben und Krankenhäusern gefahren. Hier liegt die Verbreitung bei jeweils unter zwei Prozent.

Die teuersten Autos mit einem durchschnittlichen Bruttolistenpreis von 49.333 Euro fahren Beschäftigte in der Finanzdienstleistung. Es folgen Messebetreiber (48.490 Euro) und Bankkaufleute (47.319 Euro). Ein hoher Bruttolistenpreis geht mit einer geringeren Verbreitung eines Firmenwagens einher. In Branchen mit hoher Firmenwagenverbreitung fahren Beschäftigte günstigere Fahrzeuge. In lukrativen Branchen wie dem Finanzsektor sind Firmenwagen zwar seltener, dafür deutlich hochpreisiger.

VW am beliebtesten

Den größten Anteil mit insgesamt 68,3 Prozent machen die Automarken Volkswagen (28,3 Prozent), Audi (18,7 Prozent), BMW (13 Prozent) und Mercedes (8,3 Prozent) aus. Mit einem Anteil von insgesamt 55,3 Prozent ist der VW-Konzern mit seinen Automarken VW, Audi und Skoda im Firmenwagenbereich am häufigsten vertreten.

Autor

Foto

Hanno Boblenz

Datum

15. September 2016
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