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Ford Focus Facelift: Der Bestseller bekommt eine Auffrischung

Ford hat den Focus überarbeitet. Nicht nur die Optik zeigt sich erneuert. Auch die Elektronik kann nun deutlich mehr.

Der Focus ist im Ford-Portfolio das wichtigste Auto und auch weltweit ein Bestseller. Damit die Spitzenposition in den Verkaufscharts gehalten werden kann, wurde der 2010, mittlerweile in der dritten Generation vorgestellte Kompakte umfangreiches an Optik, Technik und Motoren überarbeitet. Allerdings müssen sich Interessenten in Deutschland noch ein wenig gedulden, erst im November treten die neuen Modelle gegen die Konkurrenten VW Golf, Opel Astra oder Hyundai i30 an.

Ab Herbst fährt also der Focus in der aktuellen Designsprache der Ford-Modelle Fiesta und dem in Europa noch nicht erhältlichen Mondeo vor. Wie schon beim Kleinwagen und bei der Mittelklasselimousine sind der große trapezförmige Kühlergrill sowie die scharfen, zum Kühlergrill ausgerichteten Linien der Motorhaube die auffälligsten Stilelemente. Außerdem haben die Designer die Augen – sprich Scheinwerfer – geliftet. Sie wirken nun markanter, zudem sind beim Focus erstmals die Nebelscheinwerfer rechteckig gestaltet. Chrom an den Seitenfensterrahmen, neue Felgen für die höchste Ausstattungsstufe Titanium sowie geänderte Heckleuchten runden die optischen Modifikationen ab.

Interieur wird entrümpelt

Die nutzerfreundlichste Änderung betrifft das Interieur. Ford hat den zu vielen und kleinen Bedienknöpfen und –Tasten am Lenkrad und an der Mittelkonsole den Kampf angesagt, und deren Anzahl drastisch reduziert sowie die übrig gebliebenen griffgünstig platziert. Das Multimedia-Konnektivitätssystem Ford Sync, für das sich bislang fast 50 Prozent der Focus-Käufer entschieden haben, wurde weiterentwickelt. Dazu gehört ein acht Zoll großes Touchscreen-Farbdisplay, über das auch die Audio-, Klima-, Navigations- und Mobiltelefonfunktionen gesteuert werden können. Das geschieht entweder durch das Berühren des Bildschirms oder über Sprachbefehle. Die Sprachsteuerung reagiert beim Sync 2 auf einfachere Befehle. So kann man bei aktivierter Sprachsteuerung einfach sagen: "Ich habe Hunger", schon leuchten im Display die Restaurants in der Umgebung auf.

Assistenzsysteme überarbeitet

Ebenfalls überarbeitet und verbessert haben die Techniker das Angebot an Assistenzsystemen. So funktioniert der City-Bremsassistent nun bis Tempo 50, der Abstandsregelautomat (Adaptive Cruise Control) ist bis 200 km/h aktiv, außerdem kann der Fahrer nun die gewünschte Distanz zum voranfahrenden Fahrzeug selbst wählen. Auf Wunsch sind Bi-Xenon-Scheinwerfer mit Kurvenlichtfunktion erhältlich.

Die Motoren wurden überarbeitet und verbrauchen nun bis zu 18 Prozent weniger Kraftstoff. Außerdem stehen neue Triebwerke zur Wahl. Ein 1,5-Liter-Ecoboost-Vierzylinder ist in zwei Ausbaustufen mit 110 kW/150 PS sowie 132 kW/180 PS verfügbar. Ein 1,5-Liter-Diesel mit 70 kW/95 PS, 77 kW/105 PS sowie 88 kW/120 PS erweitert ebenfalls die Motorenpalette. Volumenaggregat bleibt aber wohl der 1,0-Liter-Ecoboost mit 74 kW/100 PS und 92 kW/125 PS. Der 100 PS-Turbo mit Benzindirekteinspritzung und variabler Ventilsteuerung emittiert nur noch 99 g/km CO2 (Verbrauch: 4,3 l/100 km).

Die Änderungen gelten für alle Karosserievarianten des Ford Focus. Nur das Top-Modell, der ST mit 184 kW/250 PS, bleibt zunächst von den Neuerungen unberührt. Die Preise für die überarbeiteten Modelle stehen noch nicht fest, sie werden aber wohl nicht steigen. Der Focus (Fließheck) mit dem 63 kW/85 PS starken 1,6-Liter-Benziner kostet zurzeit ab 13.823 Euro netto, als Kombi werden 14.495 Euro netto fällig.

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Ford

Datum

24. Februar 2014
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