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Kraftstoffverbrauch: Mehr staatliche Kontrolle gefordert

Nach Berechnungen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) entgehen dem Fiskus jährlich 1,4 Milliarden Euro an Kfz-Steuern, weil die Verbrauchs- und CO2-Angaben der Autohersteller nicht der Realität entsprechen.

Nach einer im vergangenen Jahr erarbeiteten Studie des International Council on Clean Transportation (ICCT) verbrauchen Pkw im Schnitt 38 Prozent mehr als die Autobauer in ihren Prospekten versprechen. Deshalb fordert die DUH von der Bundesregierung ­eine staatliche Nachkontrolle, ähnlich wie in den USA. Dort kontrolliert die Umweltbehörde die Angaben der Hersteller seit 2012. Mit Erfolg: Realverbrauch und Verbrauchs­angaben stimmen größtenteils überein. Im Schnitt testet die US-Behörde bis zu 20 Prozent aller Modellneuzulassungen. Stellt sie Verstöße fest, müssen die Werte korrigiert werden, sonst drohen Geldstrafen. Schließlich bedeute ­jeder Liter mehr im Normverbrauch für den Autohalter auf das Autoleben gerechnet rund 3.000 Euro.

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16. März 2015
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