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Vermeintlicher Versicherungsbetrüger: Das müssen Unschuldige beachten

Ärger und Verdächtigungen heimsen sich Unternehmen schnell ein, wenn Indizien den Verdacht nahelegen, dass der Unfall gar nicht stattgefunden hat, sondern gestellt wurde.

Die Anwaltskanzlei Bach Langheid Dallmayr aus Köln verweist hier auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln (AZ: 19 U 96/12). Danach sind typische Hinweise für einen Versicherungsbetrug ein Unfall mit einem hochwertigen Fahrzeug zur Nachtzeit, keine neutralen Zeugen und eine fiktive Abrechnung für einen gestellten Unfall. Im vorliegenden Fall kam zudem noch eine Unfallkonstellation ohne nennenswerte Verletzungsrisiken sowie die Geringwertigkeit des Schädiger-Fahrzeugs hinzu. Dieses Fahrzeug war zudem in den letzten sieben Monaten in vier Unfälle verwickelt gewesen.

Tipp: Trotzdem können solche Indizien natürlich reiner Zufall sein. Daher sollten unschuldig Geschädigte hellhörig werden, wenn die Assekuranz immer neue Fragen stellt und keine Entschädigung leistet. Möglicherweise bereitet sie dann ein Verfahren wegen Versicherungsbetrugs vor. Der Betroffene sollte sich dann möglichst schnell um anwaltlichen Rat bemühen.

Autor

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Holzer

Datum

25. Juni 2014
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