Bilanz 2018 und Ausblick

VW Nutzfahrzeuge investiert in E-Mobilität

Foto: VW Nutzfahrzeuge

In Zukunft will VW Nutzfahrzeuge massiv in Mobilitäts- und Transportdienstleistungen investieren. Die Strategie Grip 2025+ sieht für das laufende Jahr 1,8 Milliarden Euro Investitionen vor.

Unter "schwierigen Rahmenbedingungen" konnte VW Nutzfahrzeuge im Geschäftsjahr 2018 das zweitbeste Ergebnis in der Geschichte des Unternehmens einfahren. Insgesamt wurde der Absatz demnach mit rund 500.000 Fahrzeugen im Vergleich zum Vorjahr noch einmal übertroffen. Der Umsatz lag mit 11,9 Milliarden Euro "nahezu auf Vorjahresniveau."

Das operative Ergebnis beziffert VW Nutzfahrzeuge auf 780 Millionen Euro – 73 Millionen Euro weniger als 2017. Diesen Rückgang schreibt das Unternehmen höheren Vorleistungen für neue Produkte, negativen Wechselkurseffekten und den Auswirkungen des neuen Testverfahrens WLTP zu. Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet VW in der Nutzfahrzeugsparte trotz der weiter großen Herausforderungen mit Auslieferungen "mindestens auf dem Niveau des Vorjahres".

1,8 Milliarden Euro für die Zukunft

Mit der Strategie "GRIP 2025+" stellt sich VW Nutzfahrzeuge auch für die Zukunft gut auf. Unter dem Motto "We transport success" will das Unternehmen Antworten auf die wesentlichen Herausforderungen der Branche geben und den Klimaschutz, die Digitalisierung, neue Mobilitätsdienste und das autonome Fahren angehen. "Wir können den Wandel an der Spitze unserer Industrie gestalten, weil wir finanziell stark sind und die Synergien aus dem Konzern nutzen", so Thomas Sedran, Vorsitzender des Markenvorstands VW Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen entwickle sich vom reinen Autohersteller zum Mobilitätsanbieter. "Dafür investieren wir allein in diesem Jahr mehr als 1,8 Milliarden Euro."

"Maßgeschneiderte Angebote für Gewerbekunden" und "emotionale Fahrzeuge für Familie und Freizeit" sollen künftig immer mehr um innovative Mobilitäts- und Transportdienste ergänzt werden. So soll die konzernweite Entwicklung für das autonome Fahren für die gesamte Volkswagen Gruppe in Hannover unter Alexander Hitzinger, neuer Entwicklungsvorstand der Marke, vorangetrieben werden. Zwecks neuer Mobilitätsdienste stützt sich VW Nutzfahrzeuge zudem auf die Unternehmenstochter MOIA, die in Hamburg vollelektrische Shuttle-Busse auf Crafter-Basis betreibt.

ID. BUZZ als wichtigstes Produkt

Mit dem neuen Kooperationspartner Ford plant VW Nutzfahrzeuge zudem unter anderem die Entwicklung eines Nachfolgers für das Pick-up-Modell Amarok. In Zukunft könnten die Unternehmen außerdem beim autonomen Fahren oder in Bezug auf die Entwicklung und Nutzung von E-Mobilitäts-Plattformen zusammenarbeiten.

Als wichtigstes Produkt der kommenden Jahre sieht Thomas Sedran aber klar den neuen, vollelektrischen ID. BUZZ. Er soll ab 2022 in Hannover produziert werden.

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