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Foto: Audi

Daten im Auto

Info raus, Geld rein

Viele Deutsche sehen den Datentransfer zwischen Dienstwagen und Hersteller oder sogar Dritten unkritisch, vor allem, wenn der Datentransfer mehr für die Sicherheit und das eigene Portemonnaie bringt.

Autos werden zunehmend vernetzter, was unter anderem neue Fragen in Hinblick auf den Schutz persönlicher Daten aufwirft. Laut einer Umfrage des Automobilclubs JimDrive unter 1.500 Mitgliedern zeigen sich allerdings viele Autofahrer gegenüber einer Nutzung ihrer Fahrdaten offen, wenn sich daraus für sie Vorteile ergeben.

Den größten Anreiz zur Bereitstellung ihrer Fahrdaten sahen die Befragten in Hinblick auf die Kfz-Versicherung. 75 Prozent würden demnach ihre Fahrdaten den Versicherungsunternehmen zur Verfügung stellen, sofern sich damit für sie eine Tarifsenkung erzielen lässt. Je höher die Einsparungen, desto größer die Bereitschaft. Während bei einer Einsparung von 10 Prozent nur 19 Prozent der Befragten bereit wären, ihre Fahrdaten offenzulegen, steigt bei Einsparungen von 20 Prozent der Anteil auf 46 Prozent.

Neben finanziellen Vorteilen können auch allgemeine Sicherheitsaspekte verlockend sein. 58 Prozent der Befragten signalisierten ihre Bereitschaft, Fahrdaten Dritten zugänglich zu machen, wenn sich etwa durch eine Vernetzung mit anderen Verkehrsteilnehmern die Unfallprävention verbessern ließe. 

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Datum

9. Dezember 2017
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