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Dekra crasht Oldtimer

Enormer Sicherheitsgewinn seit den 1980ern

Foto: DEKRA

Moderne Autos schützen ihre Insassen gut, wenn ihnen ein anderes Auto in die Seite rauscht. Der Unfallgegner jedoch muss heute höhere Belastungen wegstecken als vor 30 Jahren.

In Sachen Crash-Sicherheit von Pkw hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten viel getan, wie nun ein Test der Prüforganisation Dekra belegt. Die Experten haben mit zwei Fahrzeugpärchen aus den 80er-Jahren und von heute einen Seitenaufprall simuliert, wie er beispielsweise an Kreuzungen oder Einmündungen stattfinden kann.

Dabei zeigte sich das aktuelle Modell deutlich widerstandsfähiger gegen Kollisionen von der Seite. Aufgrund der optimierten Fahrzeugstruktur wird der Fahrersitz deutlich weniger nach rechts verschoben als im Vergleichstest mit dem älteren Auto. Insgesamt kann das aufprallende Fahrzeug spürbar weniger weit eindringen. Beim aufprallenden Fahrzeug ist allerdings die Belastung für den Fahrer etwas erhöht, da durch die geringere Verformung beim Unfallgegner weniger Energie abgebaut werden kann.

Insgesamt ziehen die Tester jedoch ein positives Fazit. Allerdings gebe es weiterhin Optimierungsbedarf bei Kollisionen mit Fußgängern und Zweiradfahrern. Die sogenannten passiven Sicherheitssysteme – beispielsweise aktive Motorhauben - stoßen dabei mittlerweile an Grenzen. Verbesserungen erhoffen sich die Experten vor allem von den sogenannten aktiven Systemen, die etwa in Form von kamerabasierten Notbremsassistenten Unfälle in vielen Fällen ganz verhindern können.

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