Händler-Umfrage zur Diesel-Krise

Euro-5-Diesel bleiben Ladenhüter

Foto: Pro Motor/Volz

Diesel-Neuwagen verkaufen sich mäßig, gebrauchte Modelle fast gar nicht. Selbst bei den neuesten Exemplaren sieht es mau aus.

Gebrauchtwagen mit Euro-5-Dieselmotor sind nur noch mit dicken Rabatten verkäuflich. Bei einer Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gab rund ein Drittel der befragten Händler an, die Fahrzeuge für den Verkauf zwischen 30 und 50 Prozent abwerten zu müssen. Ein weiteres Drittel wertet die Autos um 10 bis 30 Prozent ab. Jeder zehnte Händler hält Euro-5-Modelle komplett für unverkäuflich.

Auch bei Diesel-Pkw der aktuellen Abgasnorm Euro 6 sieht es laut ZDK nicht besser aus. Bei knapp 39 Prozent der Händler finden nur noch Modelle der kommenden Normen Euro 6d und Euro 6d-Temp Kunden. Bei 37 Prozent laufen selbst diese Autos nicht mehr. Der Verband wiederholt vor diesem Hintergrund zum einen die Forderung nach einer Nachrüst-Verordnung für Euro-5-Diesel sowie zum anderen Beteiligung der Hersteller und Importeure am Restwert-Risiko des Handels.

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