Medizinisch-Psychologische Untersuchung 2017

Weniger Alkoholsünder bei der MPU

Foto: Seat

Im vergangenen Jahr mussten weniger Deutsche zum "Idiotentest". Abgenommen hat vor allem die Zahl der Alkohol-Gutachten.

Die Zahl der Medizinisch-Psychologischen Untersuchungen (MPU) zur Fahreignung im Straßenverkehr ist 2017 gesunken. Bundesweit gab es laut der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) 88.035 Begutachtungen, 3,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

In knapp der Hälfte der Untersuchungen ging es um Vergehen in Zusammenhang mit Alkohol. Darunter sind 25.000 Personen, die erstmals auffällig geworden waren, gut 10.000 Personen sind Wiederholungstäter. Insgesamt hat die Zahl der Alkohol-MPUs gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Prozent abgenommen, womit sich der Trend der vergangenen Jahre fortsetzt. Um 4,1 Prozent auf 23.000 gestiegen ist hingegen die Zahl der Fälle von Betäubungsmittel- oder Medikamentenmissbrauch. Auch diese Tendenz gab es bereits in den Jahren zuvor.

Das Ergebnis der MPU, im Volksmund "Idiotentest" genannt, ist Entscheidungsgrundlage für die Straßenverkehrsbehörden, ob eine Person die Fahrerlaubnis zurückerhalten kann oder nicht. Wird die Fahrerlaubnis nicht zugesprochen, können Betroffene die Erteilung nach einem festgesetzten Zeitraum erneut beantragen.

Neues Heft
FA 12 2018 Titel
12/2018 16. November 2018 Inhalt zeigen
Who is Who Pkw
Who is Who Titel Who is Who Flottenmarkt

Das Nachschlagewerk für alle Flottenmanager.

Beliebte Artikel VW Passat Produktion Emden Elektropläne für VW-Werk FA 11 2018 Meldung firmenauto-Ausgabe 11/2018 Schwerpunkt: Datenschutz im Fuhrpark
Terminübersicht
firmenauto Terminkalender Flottentermine

Finden Sie Veranstaltungen, Seminare, Messen und Trucksport-Events in Ihrer Region.