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Mercedes GLA 2020

Maßvoll geschneidert

Mercedes GLA 2020 Foto: Mercedes 5 Bilder

Im Mai 2020 startet der neue Mercedes GLA. Vorserienmodelle aber sind bereits auf der Straße. Wir durften in einem von ihnen mitfahren.

Immer schön der Reihe nach. So zumindest lautete die Devise der Mercedes-Strategen, geht es um die Einführungen ihrer Kompaktmodelle. Erst A- und B-Klasse sowie A-Klasse Limousine, dann CLA und CLA Shooting Brake, gefolgt vom GLB und ganz zum Schluss der GLA. Und weil es in China die A-Klasse als Limousine auch mit längerem Radstand gibt, zählt man insgesamt acht Modelle, die auf der intern genannten MFA2-Architektur basieren.

Größer wird er nicht. Im Gegenteil, genau 1,5 Zentimeter fehlt es ihm an Länge zum Vorgänger (4,42 Meter). Dafür gab ihm Designchef Gorden Wagener eine etwas aufrechtere Silhouette mit auf den Weg und verpasst dem neuen GLA einen mehr SUV-ähnlichen Auftritt. Zehn Zentimeter höher liegt die Dachlinie. Dies kann selbst die Tarnfolie nicht verbergen, unter der die Vorserienmodelle noch bis zum 11. Dezember stecken. Erst dann feiert der GLA seine offizielle Weltpremiere.

Weil mit dem höheren Aufbau gleichzeitig das Package verbessert wurde – die Rücksitze lassen sich jetzt längs verschieben und haben sogar eine senkrechte Cargo-Stellung – bietet der neue GLA nicht nur ein Plus an Beinfreiheit, sondern auch mehr Kofferraumvolumen. Genaue Werte will Mercedes noch nicht nennen. Zur Orientierung: Das heutige Modell hat 421 Liter.

Hinter dem Lenkrad heißt es "Willkommen zu Hause". Das Cockpit des CLA entspricht komplett jenem der A-Klasse, heißt: superbreites und hochauflösendes Display in gestochen scharfer Brillanz. Dazu die drei prominenten, runden Lüfterdüsen in Turbinen-Optik in der Mitte des Cockpits. Abgedeckt in den Vorserienmodellen war allerdings das restliche Armaturenbrett. Man wollte wohl noch nicht zeigen, welche Art von Dekor-Einsätzen es für die verschiedenen Ausstattungsversionen so gibt. Beruhigend aber zu wissen: Die Verarbeitungsqualität liegt schon jetzt auf Top-Niveau.

Mercedes GLA 2020 Foto: Mercedes
Wer Allrad wählt, erhält automatisch das Off-road-Paket, das unter anderem LED-Abbiegelicht erhält und eine spezielle Darstellung auf dem Display bietet.

Die erste Mitfahrt im neuen GLA zeigte vor allem: markentypischer Komfort, Ruhe, Geschmeidigkeit, Ausgewogenheit, zumal der Testwagen mit der neuen Achtgang-Automatik (Doppelkupplungsgetriebe) ausgestattet war. Und mit dem Allradantrieb 4Matic. Wer diese Option wählt, erhält automatisch das Off-road-Paket, das unter anderem LED-Abbiegelicht erhält und eine spezielle Darstellung auf dem Display bietet. Anscheinend wollen Kunden genau wissen, wie schräg ihr Auto steht oder in welchem Winkel es die Steigung hochgeht.

Was die Motorsierungen angehen, kann man sich getrost an der A-Klasse orientieren. Den Einstieg bildet der kleine, 1,33-Liter-Vierzylinder-Benziner (GLA 180) mit 136 PS, gefolgt vom Zweiliter-Benziner GLA 200 (163 PS), der mit 190, beziehungsweise mit 224 PS auch im GLA 220 und GLA 250 sitzt. Bei den Dieselmotoren stehen ein 1,5-Liter- (GLA 180 d, 116 PS) und ein 2,0-Liter-Vierzylinder als GLA 200 d mit 150 PS zur Verfügung. Im GLA 220 d gibt es sogar 190 PS. Wem der Sinn nach noch mehr Leistung steht, wird bei der Tochter AMG fündig. Sie bietet zunächst den GLA A35 4Matic an, vermutlich mit 306 PS. Später wird es zusätzlich den GLA 45 4Matic geben. Unter seiner Haube sitzt der stärkste Zweiliter-Vierzylinder der Welt. Leistung: 387 oder 421 PS.

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