Volvo stellt Forschungsdaten online

Sicherheit für alle

Foto: Volvo

Vor 60 Jahren teilte Volvo seine Erfindung des Dreipunktgurtes mit der Autoindustrie. In dieser Tradition soll die Konkurrenz nun Zugriff auf Daten der Unfallforschung bekommen.

Volvo schärft sein Profil als sicherheitsbewusster Autohersteller: Der schwedische Hersteller hat angekündigt, seine über viele Jahre gesammelten Daten zur Unfallforschung in einer zentralen, frei zugänglichen, digitalen Bibliothek zu veröffentlichen. In dem Projekt EVA (Equal Vehicles for All) sollen die Erkenntnisse aus zehntausenden Unfällen der gesamten Autoindustrie zur Nutzung offen stehen.

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Die Schweden sehen sich damit in einer langen Tradition: Vor 60 Jahren teilten sie das Patent für den von einem Volvo-Ingenieur erfundenen Dreipunkt-Sicherheitsgurt mit der Industrie. Die neue Initiative reiht sich zudem in diverse Vorstöße in Sachen Sicherheit ein, die der Hersteller in jüngster Zeit gemacht hat. So hat Volvo unter anderem angekündigt, dass die Höchstgeschwindigkeit seiner Fahrzeuge ab 2020 auf 180 km/h begrenzt wird. Übergeordnetes Ziel ist die ausgerufene "Vision Zero", dass ab 2020 kein Mensch mehr in einem neuen Volvo getötet oder schwer verletzt werden soll.

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