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Fahrbericht Hyundai Santa Fe 2.2 CRDi 4WD: SUV im XL-Format

Für 3.150 Euro Aufpreis bietet Hyundai eine lange Version seines großen SUV an. So wird der Santa Fe 2.2 CRDi 4WD zum extra-komfortablen Raumgleiter.

Raumangebot, Kofferraum, Sitze: An diesem Auto ist so ziemlich alles ­eine Nummer größer. Sogar die Cupholder haben XL-Format. Der um 22,5 Zentimeter auf 4,91 Meter gestreckte Santa Fe spielt jetzt von den Abmessungen in der gleichen Liga wie Audi Q7 oder Jeep Grand Cherokee.

Hyundai hat auch gleich den Radstand um zehn Zentimeter auf 2,80 Meter verlängert. So kann der große SUV fürstliche Platzverhältnisse sowie zwei Zusatzsitze in der dritten Reihe bieten. Die sind keine Verlegenheitslösung, sondern vernünftig dimensioniert. Mit einem Handgriff lassen sie sich aus dem topfebenen Kofferraum herausklappen. Allerdings schrumpft der Platz fürs Gepäck dann von 634 Litern auf Kleinwagen-Niveau.
Ab Werk fährt der Santa Fe mit zwei bequemen Einzelsitzen samt Armlehnen in der zweiten Reihe vor, eine Rückbank gibt es nur auf Wunsch. Da Beinfreiheit und Raumgefühl hinten ebenfalls wie die größeren Türen XL-Format haben, lässt sich der Sechssitzer prima als Shuttlefahrzeug für lange Strecken einsetzen.

Ein Auto, gemacht für die lange Strecke 

Selbst Fahrer und Beifahrer bekommen etwas ab von dem vergrößerten Raumangebot. Ein Gefühl von Enge befällt den Piloten höchstens, wenn er im Parkhaus nach einer Lücke sucht. Wenigstens ist die Karosserie übersichtlich und beim Einparken hilft die Rückfahrkamera. Doch nicht die Innenstadt, sondern die Autobahn ist das wahre Zuhause dieses Autos. Dieser Hyundai ist gemacht für die lange Strecke, möglichst immer geradeaus. Dann steigen Fahrer und Passagiere selbst nach acht und mehr Stunden entspannt aus. Kurven sollte man dagegen ruhig angehen, sonst schaukelt sich die Fuhre unangenehm auf.

Der 197 PS starke Automatik-Diesel schiebt den 2,6-Tonner nicht vehement, aber konsequent an und hält sich akustisch zurück. 8,5 l/100 km sind machbar und bei flotter Autobahnfahrt bleibt der 2.2 CRDi unter 10,0 l, was für ein Allrad-Auto dieser Größe noch in Ordnung geht. Ebenso wie die 38.000 Euro, die Hyundai verlangt. Schließlich kommt das SUV in XL-Ausstattung, samt Xenonlicht und Ledersitzen. Allerdings sollte man noch 3.800 Euro für die Premium-Ausstattung mit Navi, Sitzheizung hinten, elektrischer Heckklappe und anderen Wohlfühlkomponenten drauflegen.

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Hyundai

Datum

8. Mai 2014
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