Jaguar XF Sportbrake 3.0 V6 D 11 Bilder Zoom

Fahrbericht Jaguar XF Sportbrake 3.0 V6 D: Britische Alternative

Darf’s etwas exotischer sein? Der Jaguar XF Sportbrake zielt auf Fahrer, die das Besondere beim Firmenwagen suchen.

Wer abseits des automobilen Mainstream einen großen Kombi als Firmenwagen sucht, landet irgendwann beim Jaguar XF. Der Luxus-Laster tritt als gediegene Alternative zu Audi A6, BMW 5er, Mercedes E-Klasse und Volvo V70 an und hat echten Exotenstatus auf dem Firmenparkplatz. Erstaunlich eigentlich, bietet der Brite doch alles, was man von einem Business-Kombi dieser Klasse erwartet: Platz, Komfort und Image.

Jedenfalls reisen Mensch und Gepäck äußerst bequem in dem fast fünf Meter langen Sportbrake. Dass es gefühlsmäßig einen Tick enger zugeht als bei der (deutschen) Konkurrenz, stört nicht. Der Jaguar sitzt eher wie ein tailliert geschnittener Maßanzug aus feinem Zwirn. Unser Testwagen jedenfalls war von vorne bis hinten und unten bis oben mit Velours und Leder ausgeschlagen. Dazwischen viel Holz- und Chrom: Die Briten verstehen sich auf stilvolle Inneneinrichtung. Nur mit den billig wirkenden Plastikschaltern und dem antiquierten Bediensystem leisten sie sich einen stilistischen Fehltritt. Doch Abhilfe in Form eines modernen, schnellen und App-basierten Navisystems ist in Sicht. Und der pulsierende Startknopf, die sich mit der Zündung aufrollenden Lüftungsdüsen sowie der aus der Konsole hochfahrende Alu-Drehschalter für die Automatik sind immer noch eine Show.

Der Motor ist ein Sahnestück

Sack und Pack wandern in ein aufgeräumte und großzügiges Staufach, dessen fummelige Rollo jedoch einen weiteren Stilbruch darstellt. Dafür hat Jaguar im Kofferraum hochwertige Aluschienen verlegt, um das Gepäck zu sichern.
Als Sahnestück präsentiert sich der 240 PS starke V6-Diesel. Je nach Einstellung der souveränen Achtgang-Automatik arbeitet er sanftmütig oder bissig zupackend, aber immer leise und sparsam (Testverbrauch 8,5 l). Passend dazu die feinfühlige Luftfederung: Sie lässt selbst die 20-Zöller des Testwagens katzenpfotig weich abrollen.
Dass der ganze Spaß kaum günstiger kommt als bei der Konkurrenz gehört zum Programm: Die Zeiten, als alternativ gleich billig war, sind auch in England längst vorüber.

Autor

Foto

Thomas Küppers

Datum

14. November 2014
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