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Fuhrpark: Spritschlucker nicht immer Kostentreiber

Beim Spritverbrauch gilt es genau hinzuschauen. Nicht immer sind die Autos, die mehr verbrauchen, auch die Fahrzeuge, welche die TCO treiben.

Kraftstoffkosten sind immer ein heikles Thema. Wer sie senken will, muss wissen, wie viel die einzelnen Fahrzeuge tatsächlich verbrauchen. Dazu benötigen Sie zuverlässige Zahlen. Sowohl die Laufleistung als auch die getankte Menge muss akribisch gepflegt und geprüft werden. Am besten über einen längeren Zeitraum. Erst wenn diese Hürde geschafft ist, kann man einen Schritt weitergehen. Kostentreiber sind die Fahrzeuge, die starke Abweichungen zum Sollverbrauch haben.

Das ist aber nur die halbe Wahrheit. Denn erst, wenn Sie die Abweichung mit den gefahrenen Kilometern und dem durchschnittlichen Kraftstoffpreis entsprechend multiplizieren, sehen Sie das tatsächliche Sparpotenzial. Je mehr Kilometer ein Fahrzeug zurücklegt und je größer die Abweichung zum Sollverbrauch ist, umso mehr können Sie letztendlich wirklich einsparen.

Ein Fahrzeug, das nur wenig fährt, ist aus Sicht der Kraftstoffkosten weniger kritisch als eines, das 40.000 km pro Jahr oder mehr zurücklegt. Ein Beispiel: Zwei Liter mehr Sprit-verbrauch als der Normwert kosten bei 10.000 km/Jahr rund 250 Euro. Ein Liter über dem Soll summieren sich  bei 50.000 Kilometern aber auf 625 Euro/Jahr. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen.

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Datum

18. Mai 2011
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