Die Zukunft des Pendelns Jeder Zweite würde auf den Dienstwagen verzichten

Mann; denkt; Auto; Manager; Foto: Dada Lin

Der Dienstleister Free Now hat mehrere hundert Arbeitnehmer zu ihren Wünschen in Sachen Berufsverkehr befragt.

Über 500 Arbeitnehmer aus ganz Deutschland hat das Marktforschungsunternehmen Kantar im Auftrag des Dienstleisters Free Now zwischen April und Mai befragt. Dabei ging es hauptsächlich um die Einschätzungen und Wünsche der Arbeitnehmer in Sachen Berufsverkehr. Laut Auftraggeber Free Now würden die Ergebnisse klar darauf hindeuten, dass sich das Mobilitätsverhalten der Deutschen nach mehr als zwei Jahren mit vielen coronabedingter Veränderungen und stetig wachsender Homeoffice-Erfahrung verändert hat. Demnach habe zwar etwa ein Drittel der Beschäftigten nach wie vor die Möglichkeit auf einen Dienstwagen. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) gab jedoch an, diesen gegen Mobilitätsalternativen, wie zum Beispiel Mobilitätsbudgets, die mehrere verfügbare Verkehrsangebote flexibel kombinieren, eintauschen zu wollen, wenn ihnen dieses stattdessen geboten würde. In ganz Europa würden das laut Free Now sogar zwei Drittel gerne so handhaben.

Free Now - Kantar - Arbeitnehmer-Umfrage - Zukunft des Pendelns Foto: Free Now
Bei der Umfrage durch Kantar wurden über 500 Teilnehmer befragt.

Ebenfalls 55 Prozent der Arbeitnehmer würden sich von ihrem Arbeitgeber außerdem wünschen, dass er umweltfreundliche Mobilitätsalternativen fördert. Doch nur jeder Fünfte hat aktuell das Gefühl, dass sich der eigene Arbeitgeber tatsächlich dafür interessiert, wie viele Schadstoffemissionen durch die Arbeitswege oder Geschäftsreisen seiner Mitarbeiter entstehen.

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Auf die Frage, welche Faktoren Firmenwagenbesitzer bei der Nutzung ihres Dienstwagens als besonders störend empfinden, wurden neben der Suche nach Parkplätzen (14 Prozent), vor allem auch das Verursachen von Abgasen (21 Prozent) und die hohen Benzinpreise (38 Prozent) genannt. Nach der Umfrage sieht die Mehrheit der Arbeitnehmer in Mobilitätsbudgets, die einen monatlichen Zuschuss für die Nutzung der verschiedenen vor Ort verfügbaren Shared-Mobility-Angebote gewähren, einige Vorteile. 63 Prozent der Befragen ist sich sicher, dass mit der Nutzung von Taxen, Mietwagen, E-Scootern, E-Bikes oder auch durch Carsharing Kosten eingespart werden könnten.

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Dass den Arbeitnehmern das Thema dabei durchaus wichtig ist, zeigt sich dabei bei der Frage nach den für sie drei wichtigsten zusätzlichen Arbeitgeberleistungen. Hier wurden die Mobilitätsangebote direkt nach der Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, am zweithäufigsten genannt. Auf Platz drei kamen Kantinen- und Essenszuschüsse. Darüber hinaus gab rund jeder Dritte an, dass ein Mobiltätsbudget ihn dazu ermutigen würde, öfter ins Büro zu gehen.

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