Transdev, ZF und e.GO Kleinbus in der Entwicklung

Foto: e.GO Moove GmbH

Im Rahmen der CES in Las Vegas verkünden Transdev, ZF und e.GO eine strategische Partnerschaft zur Entwicklung einer Shared-Mobility-Lösung. Die Basis dafür bildet der selbstfahrende Elektro-Kleinbus e.GO Mover.

In die neue Kooperation zwischen Transdev, ZF und e.GO wird die e.GO Moove GmbH den Kleinbus e.GO Mover einbringen. ZF erklärt sich für das elektrische Antriebssystem des Shuttles, die Hardware wie Lenkung und Bremsen und den mit künstlicher Intelligenz arbeitenden Zentralrechner ZF ProAI verantwortlich. Dazu gesellen sich zahlreiche Sensoren des etablierten Technologiekonzerns, mittels denen der Kleinbus autonom fahren können soll. Der dritte Partner im Bunde, Transdev, liefert wiederum mit seinem Autonomous Transport System "ATS by Transdev" die Überwachungsfunktionen sowie eine vernetzte Infrastruktur und eine Client-Anwendung.

Dank der hochmodernen Technologien der Kooperationsunternehmen soll die Shared-Mobility-Lösung rund um den e.GO-Kleinbus am Ende mit bester Service-Qualität, höchstem Komfort und hoher Sicherheit überzeugen. Bis 2020 soll das System voll funktionsfähig sein, als die wichtigsten Märkte nennen Transdev, ZF und e.GO Frankreich und Deutschland.

ÖPNV als erstes Segment mit autonomen Diensten

"Automatisierung, Elektrifizierung und Vernetzung sind wichtige Voraussetzungen für die Zukunft, da der Beförderungsbedarf von Personen und Waren in den Ballungszentren immer weiter steigt", erklärt Wolf-Henning Scheider, CEO von ZF. Urbane Mobilitätsangebote wie Mitfahrgelegenheiten seien einer der größten Treiber für die Entwicklung des autonomen Fahrens.

Yann Leriche, CEO von Transdev Nordamerika und Leiter Autonomous Transportation Systems, ist davon überzeugt, dass der öffentliche Nahverkehr das erste Segment sein wird, für das echte autonome Dienste für die Allgemeinheit entwickelt werden. Sein Unternehmen zählt 3,5 Millionen in selbstfahrenden Bussen beförderte Fahrgäste und 1,6 Millionen zurückgelegte Kilometer in Australien, Kanada, Frankreich, den Niederlanden und den USA und bezeichnet sich daher als ein führender Betreiber von Shared-Autonomous-Mobility-Diensten.

Auch der CEO der e.GO Mobile AG, Günther Schuh, gibt sich selbstbewusst: "Wir entwickeln mit dem e.GO Mover den weltweit ersten elektrischen Kleinbus mit voller Straßenzulassung. Damit leisten wir mit unseren Partnern einen Beitrag zur Lösung der aktuellen Herausforderungen der innerstädtischen Mobilitätsfragestellungen. Diese wird zukünftig vor allem durch elektrische, lokal emissionsfreie und hochautomatisierte Fahrzeuge charakterisiert."

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