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Der neue Mercedes-Benz Vito: Das kann der neue Transporter-Sprössling

Daimler hat in Berlin den neuen Mercedes Vito vorgestellt. Neben der dynamischen Optik punktet der Vito vor allem unter dem Blech. Künftig stehen drei Antriebsarten und zahlreiche Assistenzsysteme zur Wahl.

Die Marschrichtung, die Mercedes-Benz Vans Chef Volker Mornhinweg mit dem Vito vorgibt ist eindeutig: "Wir spielen im Mid-Size Segment auf Angriff." Dabei wolle man in den traditionellen Märkten mit neuen Einstiegsvarianten im Segment der Transporter zwischen 2,5 und 3,2 Tonnen punkten. "Außerdem erobern wir neue Märkte und bringen den neuen Vito auch in Nord- und Lateinamerika auf die Straße." Nach dem Sprinter, so Mornhinweg, soll nun der Vito das zweite Weltfahrzeug werden.

Dazu hat Daimler eigenen Angaben zu Folge wie schon im Kombi-Ableger des Vito, der neuen V-Klasse, den Verbrauch deutlich gesenkt. Im Vergleich zum Vorgänger verspricht der Hersteller Einsparungen von 20 Prozent. Besonders sparsam sei der Vito mit BlueEfficiency-Paket, serienmäßig für alle Vito Tourer mit Automatik, Pkw-Zulassung sowie in Verbindung mit dem stärksten Motor. Der Vito 116 CDI mit Öko-Paket soll sich demnach mit 5,7 Litern Diesel auf 100 Kilometer begnügen. Zudem habe man die Wartungsintervalle bei allen Motoren auf bis zu 40.000 Kilometer oder zwei Jahre gesetzt.

Assistenzsysteme wie in den Pkw-Baureihen

Große Anleihen bei den Pkw-Cousins nimmt der Vito bei seinen Sicherheits- und Assistenzsystemen. Laut Daimler verfügt bereits der Vito-Kastenwagen serienmäßig über Airbags und Gurtwarner für Fahrer und Beifahrer. Im Vito Tourer seien bis zu acht Airbags lieferbar. Serienmäßig rollt der Vito laut Hersteller mit Reifendruck-Überwachung und Aufmerksamkeits-Assistent vor. Einzigartig in dieser Fahrzeugklasse sei zudem der in der Grundausstattung enthaltene Seitenwind-Assistent. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal seien der aktive Park-Assistent und der Abstandswarner. Weiter verfüge der Vito über einen Totwinkel- und Spurhalte-Assistenten. 

Neben den serienmäßigen Halogen-Scheinwerfern können Kunden laut Daimler auch das für die Pkw-Baureihen erhältliche LED Intelligent Light System ordern. Laut Daimler besteht dieses sogenannte "ILS" aus LED-Blinkern, LED-Tagfahrlicht sowie LED-Abblend-, Fern- und Abbiegelicht. Dank einer variablen Lichtverteilung sollen sich die Scheinwerfer an Autobahn- oder Landstraßenbetrieb anpassen.

Neues auch im Kapitel Mechanik

Neben all den modernen elektronischen Systemen hat Mercedes auch die gute alte Mechanik nicht außer Acht gelassen. So gibt es den Vito künftig in drei verschiedenen Antriebskonfigurationen. Für leichtere Aufgaben bietet sich laut Daimler die neue Frontantriebsversion an. Diese profitiere überdies von einem neidrigeren Anschaffungspreis. Der bekannte Hinterradantrieb diene Einsätzen mit hohen Gewichten, hohen Anhängelasten und Einsätzen mit hohen Ansprüchen an die Fahrdynamik. Nach wie vor sei für harte Einsatzzwecke auch abseits der Straße der Vito mit Allradantrieb zu haben.

Mit dem neuen Vorderradantrieb geht auch eine neue Motorenfamilie einher. Der quer eingebaute Vierzylinder-Diesel mit 1,6 Litern Hubraum leistet 65 kW/88 PS und 84 kW/114 PS. Für die Versionen mit Heck- und Allradantrieb bietet Daimler einen Vierzylinder-Diesel mit 2,15 Litern Hubraum an. Er ist in drei Leistungsstufen mit 100 kW/136 PS, 120 kW/163 PS und 140 kW/190 PS verfügbar.

Ab Oktober soll der neue Vito in Deutschland erhältlich sein. Preise starten bei 17.990 Euro netto für den Vito 109 CDI Kastenwagen.

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Daimler

Datum

29. Juli 2014
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