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Tankkarten: 21 Tankkartenanbieter auf einen Blick

Tanken, waschen, shoppen – neben diesen Features liegen Niedrigpreis-Netze sowie kombinierte Sprit- und Stromkarten im Trends. Wir zeigen, welche Karte was bietet.

"In fünf Jahren wird es die Tankkarten, so wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben", orakelt Gerhard Künne, Geschäftsführer der VW Leasing. Dann werde der Bezahlvorgang per Smartphone über eine App abgewickelt. Vermutlich muss der Fahrer dann nicht mal mehr aussteigen, um zur Kasse an der Tankstelle zu gehen.

Doch das ist Zukunftsmusik, derzeit boomt der Tankkartenmarkt. Laut Dataforce nutzen mehr als 70 Prozent der Unternehmen Tankkarten für ihren Fuhrpark. Dabei geht es den Flottenkunden in erster Linie um eine große Netzabdeckung – und das gewährleisten die beiden Marktführer Aral und Shell, auf die auch die meisten Leasinggesellschaften setzen: Aral durch den Routex-Verbund, zu dem auch BP, Eni, OMV, Statoil und Westfalen gehören, Shell durch die Partner Avia, Esso und Total.

Allerdings sehen sich die Marktführer als Premiumanbieter und lassen sich das an den Zapfsäulen entsprechend honorieren. Das könnte trotz einer deutlich geringeren Netzabdeckung einer der Gründe für den Erfolg der Novofleet-Card sein. Mit ihr bezahlen Dienstwagenfahrer an sogenannten Niedrigpreis-Tankstellen. Dazu gehören unter anderem viele regionale Anbieter sowie BFT, Jet, Oil und Star.

Die Zahl der Kunden stieg deutlich in den letzten Jahren. Allerdings setzen die meisten Fuhrparks die Novofleet-Card als "Zweitkarte" ein. Schließlich zeigt die Praxis, dass Dienstwagenfahrer häufig den bequemeren sowie schnelleren Weg nehmen und entlang der Autobahn oder ihrer Strecke tanken.

Unverzichtbar beim Kosten senken

Darüber hinaus haben Flottenbetreiber, die mehrere Tankkarten einsetzen, das Problem, die Daten der einzelnen Abrechnungen zusammenzuführen. Besser sind die dran, die bei ihrer Leasing- oder Fuhrparkmanagementgesellschaft das Modul Tankmanagement gebucht haben. Hier gibt’s diesen Service frei Haus.

Doch egal welche Karten im Einsatz sind, die Herausforderungen sind überall gleich: Trotz dauerhaft niedriger Spritpreise wollen die Firmenkunden jede Möglichkeit nutzen, um die Kosten so gering wie möglich zu halten. So bieten Tankkarten je nach Umsatz und Verhandlungsgeschick die Möglichkeit, ein paar Cent pro Liter einzusparen, und sind gleichzeitig unverzichtbar, wenn es darum geht, die Prozesskosten zu senken.

Am Monatsende bekommt der Kunde eine Rechnung und Reportings zu Tankdaten, Kilometerständen und Verbrauch. Das erleichtert Buchhaltung, Reisekostenabrechnung und ermöglicht Verbrauchs- sowie Ausreißeranalysen.

Die meisten Tankkarten bieten weitere Leistungen wie Schutzbriefversicherungen oder Mehrwertsteuer-Erstattung an. Doch Vorsicht: Wer optionale ­Dienste hinzubucht, muss mit zusätzlichen ­Gebühren rechnen.

Mehr Zeit fürs Tankmanagement brauchen Fuhrparkleiter, wenn das Unternehmen E-Autos oder Plug-in Hybride anschafft. Das könnte zwar fürs Klima von Vorteil sein, ist aber aufwendig in der Abrechnung. Darauf haben nun mit Volkswagen Financial Services (VWFS) und Novofleet die ersten Anbieter reagiert. Sie bieten eine Karte an, mit der sowohl an normalen als auch an Stromzapfsäulen bezahlt werden kann.

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ETM FA

Datum

19. Oktober 2015
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