Carsharing von Mercedes und BMW Stellantis übernimmt Share Now

Share now Foto: Share Now

Mercedes und BMW wollen ihr Carsharing-Joint-Venture Share Now an Stellantis verkaufen. Das bedeutet aber nicht, dass sich die Partner von Mobilitätsdienstleistungen verabschieden.

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Was mit einer Flotte von Smart, Mini und kleinen BMW-Modellen begann, entwickelte sich zu einem erfolgreichen Joint-Venture. Share Now, 2019 entstanden aus der Zusammenlegung von Car2go (Daimler) und Drive Now (BMW), entwickelte sich rasch zu einem der führenden Free-Floating-Carsharing-Anbieter weltweit. Wirklich profitabel war das Unternehmen aber nie. Nun wollen Mercedes-Benz Mobility und BMW Group ihr Gemeinschaftsunternehmen an Stellantis veräußern. Die Franzosen hatten bereits etliche Fahrzeuge in die Share-Now-Flotte eingesteuert und verfünffacht ihre Flotte durch den Zukauf auf 12.500 Fahrzeuge.

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Mit dem Verkauf der Carsharing-Tochter wollen die Partner ihre Mobilitäts-Joint Ventures neu ausrichten und sich künftig mit Free Now auf digitale Multimobilität sowie mit Charge Now auf digitale Dienstleistungen rund um das Laden von Elektrofahrzeugen konzentrieren. Digitale Dienste benötigen weniger Hardware, also teure Autos, und dürften höhere Erträge in die Kassen spülen.

Über Free Now als As-a-service-Plattform können Kunden E-Bikes, Scooter, Chauffeur-Dienste oder Taxis buchen. Das Unternehmen bietet Zugriff auf knapp 180.000 Fahrzeuge in über 150 Städten.

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Der Unterschied zu Share Now: Die Fahrzeuge werden nicht von BMW oder Mercedes gestellt, binden somit kein Kapital. Den Abschied vom Carsharing mit eigenen Fahrzeugen wollen Mercedes und BMW mit neuen Partnern kompensieren. 2022 werden die Carsharing-Systeme Sixt Share mit Free Now verknüpft, die Autos Miles sind bereits seit 2020 über die App buchbar.

Die eigenen Kunden sollen die Share-Now-Fahrzeuge auch nach einem Verkauf, dem die Kartellbehörden noch zustimmen müssen, weiter buchen können. Ziel sei, Share Now ebenfalls in der Free-Now-App einzubinden. Insgesamt sollen in diesem Jahr zehn neue Partner auf der Plattform integriert werden und den 56,8 Millionen Nutzern der Free-Now-App weitere Mobilitätslösungen bieten. Welches Potenzial die Vermittlung von Mobilitätsdienstleistungen bieten, zeigt ein Blick auf die Buchungen. 2021 stieg deren Zahl gegenüber dem Vorjahr trotz Pandemie fast um das Doppelte. Und im ersten Quartal 2022 liegt die Zahl der Transaktionen nochmals 31,4 Prozent höher als im Vorjahresquartal.

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