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ACE: Benzinpreisregulierung prüfen

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Der Auto Club Europa (ACE) hält eine Regulierung der Benzinpreise in Deutschland für vorstellbar und fordert die Bundesregierung auf, dem Beispiel aus Österreich zu folgen. Dort ist eine Erhöhung der Preise nach einer zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Verordnung des Wirtschaftsministeriums nur noch einmal pro Tag erlaubt. Das solle auch in Deutschland über mehrere Monate erprobt worden, forderte ACE-Chef Wolfgang Rose am Dienstag in Stuttgart. Die seit Anfang des Jahres in Österreich geltende Verordnung sehe vor, dass eine prinzipiell erlaubte Preiserhöhung nur noch einmal am Tag um 12.00 Uhr möglich sei. Preissenkungen hingegen seien jederzeit möglich. «Das österreichische Modell könnte auch hierzulande eine kostendämpfende Wirkung entfalten», sagte Rose laut Mitteilung. So könnten Tankkunden «mehr Marktmacht auszuüben». Der ACE-Chef rief Verbraucher zugleich auf, beim Spriteinkauf grundsätzlich markenungebundene (freie) Tankstellen vorzuziehen. «Wir sollten nicht länger auf die Täuschungen der Multis hereinfallen», sagte der ACE- Chef weiter. Vergangenes Jahr habe Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) versprochen, ein Entflechtungsgesetz für mehr Wettbewerb auf den Weg zu bringen. «Jetzt soll Brüderle beweisen, dass er eine Lanze für die unter hohen Benzinpreisen leidenden Autofahrern brechen kann», forderte Rose.

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