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ADAC zweifelt an Umweltzonen

ADAC bezweifelt Wirksamkeit von Umweltzonen Foto: Bild: Rathmann

Umweltzonen sind nach Ansicht des ADAC kaum geeignet, die Luft in den Städten zu verbessern. Laut einer ADAC-Studie trägt der Verkehr nur fünf Prozent zur Feinstaubbelastung bei. Darüber hinaus verursachten Umweltzonen einen gigantischen Verwaltungsaufwand und immense Kosten. Statt mit untauglichen Maßnahmen Autofahrer und Industrie zu verunsichern, sollte durch technische Maßnahmen der Schadstoffausstoß an der Quelle wirksam verringert werden. das gilt laut ADAC nicht nur für die Innenstädte, sondern für das ganze Land. Zudem muss nach Ansicht des Automobilclubs der Verkehrsfluss in den Städten verbessert werden. „Grüne Wellen“ könnten beispielsweise den Ausstoß von Feinstaubartikeln um 25 Prozent und den von Stickoxiden um 50 Prozent verringern. Auch die Fahrzeughersteller könnten ihren Beitrag leisten, indem sie schneller saubere Fahrzeuge entwickelten, die heute schon die Grenzwerte der Euro-6-Norm erfüllen. Die Politik sollte für den Altbestand die Nachrüstung mit Partikelfiltern weiter fördern. Noch immer stünden vier bis sechs Millionen Dieselfahrzeuge zum Umbau an. Außerdem fordert der ADAC die Politik auf, endlich die Wirksamkeit von Umweltzonen wissenschaftlich überprüfen zu lassen.

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