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Bremsassistent vermeidet Unfälle

Bremsassistent vermeidet Auffahrunfälle Foto: Bild: Bosch

Nach dem Willen der EU müssen ab dem 24. Februar 2011 alle neuen Pkw sowie leichten Nutzfahrzeuge serienmäßig mit Bremsassistenten ausgestattet sein. Dadurch sollen Fußgänger im Straßenverkehr besser geschützt werden. Außerdem helfen sie nach Bosch-Angaben bei der Vermeidung von Auffahrunfällen. Bosch-Auswertungen der GIDAS-Unfalldatenbank (German In-Depth Accident Study) zeigten, dass bei Auffahrunfällen mit Personenschaden in Deutschland gut ein Drittel der Fahrer vor der Kollision gar nicht bremst und die Hälfte der Fahrer nicht die volle Bremsleistung nutzt. Bremsassistenzsysteme könnten hier helfen. Das System des Stuttgarter Autozulieferers etwa unterstützt den Fahrer in drei Schritten. Mittels einer Kollisionswarnung erkennt das System laut Bosch ein potenzielles Hindernis und warnt den Fahrer erst akustisch oder optisch, dann durch einen kurzen Bremsruck. Reagiere der Fahrer nun und bremst selbst, erhöht das System den Bremsdruck entsprechend, damit das Fahrzeug nicht auf das Hindernis prallt. Wenn der Fahrer gar nicht reagiert und eine Kollision nicht mehr zu vermeiden ist, bremst das System kurz vor dem Aufprall mit maximaler Verzögerung selbst ab. Laut Bosch könnten so drei von vier Unfällen mit Personenschaden vermieden werden.

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