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Deutsche gegen Führerscheinfrist

Deutsche gegen begrenzten Führerschein Foto: Bild: TÜV Süd

Wer den Führerschein einmal bestanden hat, darf sich für viele Jahrzehnte hinter das Steuer setzen: Er hat bislang unbegrenzte Gültigkeit. Dies soll sich nach einer EU-Richtlinie aber ändern. Ab dem Jahr 2013 soll der Führerschein nur noch für die Dauer von 15 Jahren ausgestellt werden. Danach ist er neu zu beantragen. Die Bundesregierung hat bereits signalisiert, dass sie die EU-Richtlinie befürworten wird. Zwei Drittel der deutschen Autofahrer hingegen lehnen sie ab. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der GfK-Gruppe im Auftrag der Kfz-Versicherung DA Direkt. An der Frage, ob Fahrpraxis und Führerscheintheorie überprüft werden sollen, scheiden sich allerdings die Geister. Während sich fast 40 Prozent der Befragten dafür aussprechen, vertrauen sechs von zehn auf ihre erworbene Fahrpraxis und erteilen einer erneuten Prüfung nach 15 Jahren eine Abfuhr. Allgemeiner Konsens hingegen besteht hinsichtlich eines verpflichtenden Gesundheitschecks. Neun von zehn Befragten würden diesen grundsätzlich befürworten, und zwar in sämtlichen Altersstufen.

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