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Kangoo kommt ins Kippen

Renault Kangoo kommt ins Kippen Foto: Bild: ADAC

Bei einem Vergleichstest, den der ADAC mit verschiedenen Vans der unteren Mittelklasse durchgeführt hat, zeigte der Renault Kangoo beim Ausweichtest deutliche Schwächen. Wie der Automobilclub mitteilt, besteht bei dem Franzosen trotz elektronischem Stabilitätsprogramm (ESP) in Extremsituationen Kippgefahr. Der ADAC forderte Renault deshalb auf, für dieses Modell Nachbesserungen an der ESP-Abstimmung vorzunehmen. Mit dem Testergebnis konfrontiert, versprach Renault nach Angaben des ADAC Nachbesserungen am ESP. Das Unternehmen wird das notwendige Software-Update allen Kunden zum nächstmöglichen Zeitpunkt zur Verfügung stellen, die ab Verkaufsstart einen neuen Kangoo mit ESP gekauft haben. In der Regel bedeute dies, dass den Kunden im Rahmen der Garantie und nach Verfügbarkeit der neuen Software automatisch ein kostenloses Update bei einer der nächsten Inspektionen bereitgestellt wird. Für Neufahrzeuge sei ein Update ebenfalls vorgesehen. Beim ADAC-Ausweichtest wird geprüft, wie sich Fahrzeuge verhalten, wenn der Fahrer plötzlich ausweichen muss, etwa wenn ihm ein Kind vor das Auto läuft. Der standardisierte Test wird von den meisten Autos mit ESP ohne größere Probleme bewältigt. Beim Renault waren nach Angaben des ADAC die Fahrwerksreserven aufgebraucht. Das ESP konnte den Wagen beim Gegenlenken nicht ausreichend stabilisieren. Nur durch blitzschnelle Lenkkorrekturen habe der Testfahrer vermieden, dass der Kangoo umfiel.

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