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Reifendrucksünder leben gefährlich

Foto: Foto: Torsten Zimmermann/WWW.TOZIGRAFIE.DE

Jeder dritte Autofahrer in der EU fährt regelmäßig mit ungenügendem Reifenluftdruck, das heißt mindestens 0,5 bar unter dem vom Hersteller empfohlenen Druck. Außerdem sind die Autoreifen dieser Gruppe oft abgenutzt und haben weniger als 1,6 Millimeter Profiltiefe. Das ist das Ergebnis von Sicherheitschecks, die 2008 an 31.178 Pkw in 14 EU-Ländern durchgeführt wurden. Die kostenlosen Checks wurden in Einkaufszentren und auf öffentlichen Parkplätzen von der Sicherheitsinitiative „Erst Denken – dann Lenken“ durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine weltweite Initiative der FIA (Fédération Internationale de l’Automobile), des Reifenherstellers Bridgestone sowei von nationalen Automobilclubs, die 2005 ins Leben gerufen wurde. Danach gehe jeder achte Autofahrer beim Fahren sogar ein hohes Sicherheitsrisiko ein, weil er mit bedenklich niedrigem Reifendruck (mindestens 0,75 bar unter dem empfohlenen Druck) und/oder abgefahrenen Reifen fährt. Folgen des zu niedrigen Reifendrucks sind der Verlust der Kontrolle über das Fahrzeug und eine verschlechterte Fahrbahnhaftung. Dazu kommt nach Angaben der Sicherheitsinitiative, dass diese Autofahrer jedes Jahr umgerechnet 29,6 Millionen Reifen verbrauchen, unnötige 3,9 Milliarden Liter Kraftstoff verbrennen, insgesamt 7,8 Milliarden Euro verschwenden und dabei die Umwelt mit zusätzlich 9,2 Millionen Tonnen CO2 belasten.

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